vorhergehende Seitenächste Seite
Home
Wort
Gottes
Zur
Formen
Werkbuch
Bibel
Leseordnung
Fürbitten
Kontakt
Impressum
vorhergehende Seitenächste Seite
März 2015
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031
April 2015
So Mo Di Mi Do Fr Sa
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930


   Der liturgische
   Taschenkalender 2015

    mehr

1. März 2015
2. Fastensonntag (B): Verwandelt

Einführung
Auf dem Weg unseres Lebens begegnet uns manche Mühsal, es werden oft hohe Forderungen an uns gestellt, wir erleben Leid und Niederlagen. Wir sind manchmal bedrückt und mutlos. Immer wieder aber gibt es auch Stunden, in denen uns im Dunkel ein Licht aufleuchtet, in denen wir etwas ahnen dürfen von der Herrlichkeit, zu der wir als Menschen und Christen berufen sind. Auch die Fastenzeit steht in dieser Spannung: Das Verstricktsein in Schwachheit und Schuld steht uns vor Augen, und zugleich strecken wir uns schon aus nach dem österlichen Licht der Auferstehung. Das Gleiche erleben wir in jedem Gottesdienst: Mit dem Staub des Alltags kommen wir hierher, beladen mit vielerlei Nöten und Sorgen. Das Wort Gottes und die Gegenwart unseres Herrn unter den Gestalten von Brot und Wein lassen uns etwas ahnen von dem größeren Leben, das seit der Taufe in uns ist und das sich uns einst in seiner ganzen Fülle erschließen wird.

Fürbitten
Gott, unser Vater, lässt die Seinen in der Not nicht allein. Er gibt Licht und Kraft auf dem Weg. Wir bitten ihn:

- Für die Kirche: Erleuchte die Gläubigen mit deinem Geist. Schenke ihnen Hoffnung und Freude aus dem Glauben.

– Stille –
Gott, unser Vater.

- Für die Regierenden und Mächtigen der Erde: Lenke ihre Gedanken zum Guten. Gib ihnen Phantasie und Mut bei der Suche nach Frieden.
- Für die Notleidenden in der Welt: Sättige die Hungernden. Stärke die Schwachen, und befreie die schuldlos Gefangenen.
- Für die Notleidenden in der Welt: Sättige die Hungernden. Stärke die Schwachen, und befreie die schuldlos Gefangenen.
- Für unsere Gemeinde: Schenke den Einsamen Geborgenheit. Lass die jungen Menschen zu dir finden, und sei uns allen Licht auf dem Weg.
- Für unsere Verstorbenen: Lass sie Frieden finden bei dir und dich schauen von Angesicht zu Angesicht.

Du, unser Vater, dir danken wir für alle guten Gaben. Wir preisen dich jetzt und dereinst, wenn wir dich schauen dürfen in deiner Herrlichkeit.



8. März 2015
3. Fastensonntag (B): Gesetz und Freiheit

Einführung
Gesetze, Gebote sind wichtig für unser Leben, manchmal sogar notwendig. Sie schaffen Sicherheit. Aber sie geben aus sich heraus noch kein neues Leben. Der Tempel war für die Menschen des Alten Bundes Jahrhunderte lang der Ort, wo sie die Sicherheit hatten, dass Gott ein Gott für Menschen ist. Dennoch konnte daraus eine Markthalle werden. Die Fastenzeit ist für uns eine Zeit, in der wir aus jeder falschen Sicherheit umkehren sollen: weg von dem, was uns unfrei, unmenschlich, unerlöst macht, hin zu Gott, der für uns Heil und Leben ist: Genau das geschieht auch immer, wenn wir Gottesdienst feiern. Wir dürfen heraustreten aus dem Schmutz und der Last des Alltags und erfahren, zu welch großer Würde wir als Christen gerufen sind.

Fürbitten
Auf vielerlei Weise wirkt Gott in dieser Welt zum Heil der Menschen. Darum tragen wir voll Vertrauen die Nöte unserer Tage vor ihn hin:

- Schenke den Gläubigen und ihren Hirten den Mut, überall für das Gute einzutreten, und die Kraft, sich selbst immer neu zu dir hinzukehren.

– Stille –
Gott, unser Heil und unsere Hilfe.

- Lenke die Regierenden bei ihrer Arbeit für Gerechtigkeit und Frieden, und stifte Versöhnung, wo Krieg herrscht.
- Erbarme dich der Hungernden und Notleidenden, und segne das Werk aller, die sich in Mission und Entwicklungshilfe für andere einsetzen.
- Tröste die Traurigen unter uns, gib den Sündern die Kraft zur Umkehr, und führe uns alle in dieser Fastenzeit näher zu dir hin.
- Nimm alle Verstorbenen, auch wenn kein Mensch mehr ihrer gedenkt, in deinen ewigen Frieden auf.

Gott, unser Vater, erhöre unser Beten, und schenke uns dein Heil. So bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.




15. März 2015
4. Fastensonntag - Laetare (B): Umorientierung

Einführung
Immer wieder kommt es vor, dass Menschen nach einer schweren Krankheit oder nach dem Verlust eines lieben Menschen sagen: Für mich hat sich das ganze Leben verändert. Jetzt sind mir ganz andere Dinge wichtig als vorher. Es ist eine Tragik, dass wir oft erst durch schwere Schicksalsschläge merken, dass wir geradezu blind sind für das Wesentliche. Es kann auch anders gehen: Wenn wir uns Zeit nehmen, um einmal in Ruhe über uns und unser Leben nachzudenken, wenn wir uns ansprechen lassen von einem Wort der Heiligen Schrift, dann kann es durchaus auch sein, dass uns die Augen aufgehen und dass wir neue Orientierung finden. Die bevorstehende Feier von Ostern kann uns ein Anlass sein, einmal in uns zu gehen. Das Wort Gottes, das wir jetzt wieder hören, und die Begegnung mit unserem Herrn unter den Gestalten von Brot und Wein können uns geben, was wir brauchen.

Fürbitten
Zu Gott, der uns in seinem Sohn Orientierung gibt, rufen wir in den Anliegen unserer Zeit:

- Wir beten für alle Christen, die in ihrem Glauben unsicher sind und nach Wahrheit und Halt suchen.

– Stille –
Gott, du Licht und Wahrheit.

- Wir beten für alle, die sich um die Weitergabe des Glaubens mühen – als Priester oder Diakone, als Ordensleute oder Katecheten, als Laien im Gemeindedienst oder als Eltern – und die nicht wissen, wie sie es richtig machen können.
- Wir beten für jene Frauen und Männer, die nach Wegen suchen, um Frieden zwischen den Völkern und mehr Gerechtigkeit zwischen Arm und Reich zu schaffen.
- Wir beten für alle, die kein Licht sehen in ihrem Leben: die Opfer von Krieg und Gewalt, die Verhungernden in Afrika, die Gescheiterten in unserer Gesellschaft.
- Wir beten für die Menschen, mit denen wir zusammenleben, für jene, die gefangen sind in den alltäglichen Nöten, und für jene, die in einer schwerwiegenden Entscheidung stehen.

Gott, unser Vater, du schenkst Licht und Klarheit. Auf dich schauen wir, und dir vertrauen wir, jetzt und in Ewigkeit.



22. März 2015
5. Fastensonntag (B): Was hat Gott davon?

Einführung
„Was habe ich davon?“ fragt man oft, auch wo es um menschliche Beziehungen geht. Wie tief diese Einstellung geht, wird dort deutlich, wo Ehen auseinanderbrechen, weil ein Partner meint, er „habe nichts mehr vom anderen“ oder „er habe woanders mehr davon“. Wir spüren, wie ungenügend dieses Etwas-davon-haben-Wollen dort ist, wo es um Wesentliches geht. Wir spüren dies auch, wenn wir einmal fragen: Was hat eigentlich Gott davon, dass er den Menschen geschaffen, dass er uns ins Leben gerufen hat, ausgestattet mit der Freiheit? Wie wenig er diese Frage stellt, sehen wir, wenn wir in diesen Tagen der Fastenzeit betrachten, wie weit Gott in seiner Liebe zum Menschen gegangen ist - bis hin zur Hingabe seines Sohnes in den Tod, nur um uns Menschen aus der selbstverschuldeten Katastrophe der Sünde zu retten. Auf diese Liebe und auf unser Versagen wollen wir jetzt unseren Blick richten.

Fürbitten
Jesus Christus hat um unseretwillen sein Leben hingegeben. Zu ihm dürfen wir voll Vertrauen beten:

- Für uns Christen, die oft festgefahren sind in Gewohnheiten und Sicherheiten und darum immer wieder der Umkehr bedürfen.

– Stille –
Herr, erbarme dich.

- Für alle, die einen geistlichen Beruf haben oder die als Laien im Dienst der Verkündigung stehen und immer neu in ihrem Glauben herausgefordert sind.
- Für die Politiker, die der Spannung ausgesetzt sind zwischen einem selbstlosen Einsatz zum Wohle aller und eigenen Interessen und Machtansprüchen.
- Für alle, deren Leben dunkel ist: für die von Zweifeln Geplagten, für die von Schickschalsschlägen tief Getroffenen.
- Für alle, deren Leben hier zu Ende geht, und für unsere Verstorbenen.

Bleibe bei uns, Herr, alle Tage, und beschütze uns auf allen Wegen.



29. März 2015
Palmsonntag (B): Ein Glanz über der Finsternis

Einführung
Die Palmprozession und die Lesung der Leidensgeschichte unseres Herrn prägen das Gesicht des Palmsonntags. In dem triumphalen Einzug Jesu in Jerusalem leuchtet über der Finsternis des Untergangs am Kreuz bereits etwas auf vom Glanz der Auferstehung. Auch über unserem Leben steht diese Spannung: Es ist geprägt von Vergänglichkeit und Ohnmacht, und es ist auch geprägt von Hoffnung und Jubel. Gehen wir in diesen Tagen den Weg mit unserem Herrn: Vom Ölberg nach Jerusalem, von Jerusalem nach Golgota, vom Grab zur Auferstehung. Gehen wir ihn im Wissen, dass dies zugleich unser eigener Weg ist, auf dem uns unser Herr begleitet.

Fürbitten
Wenn wir in diesen Tagen in besonderer Weise des Leidens unseres Herrn gedenken, wollen wir auch für jene Menschen beten, die heute leiden.

- Christen werden in vielen Ländern verfolgt, weil sie sich für ihren Glauben und für das Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen.

– Stille –
Für sie beten wir: Herr, erbarme dich.

- Es ist für Politiker oft schwer, für die Würde und das Lebensrecht aller Menschen einzutreten.
- Viele Menschen leiden leibliche oder seelische Not – in unserem Land und auf der weiten Welt.
- Auch unter uns leben Menschen, die in Schuld verstrickt sind und keinen Ausweg daraus finden.

Herr, unser Gott, du hast Leid und Tod überwunden. Auf dich hoffen wir, jetzt und alle Tage unseres Lebens.



2. April 2015
Gründonnerstag - Messe vom Letzten Abendmahl (B): Was Gott für uns getan hat

Einführung
Das Abendmahl, das Jesus am Abend vor seinem Leiden mit seinen Jüngern feierte, war ein Paschamahl. Beim Paschamahl gedachten – und gedenken bis heute – die Juden des machtvollen Wirkens Gottes in der Geschichte. In Zeiten größter Not richteten sie sich daran auf, dass Gott einst ihre Väter aus Ägypten durch alle Gefahren der Wüste hindurch bis ins Gelobte Land geführt hatte. Wir gedenken heute und in diesen Tagen dessen, was Gott für uns getan hat. Das soll uns aufrichten angesichts all der Bedrohungen, die wir in uns selbst und in unserer Welt erfahren.

Fürbitten
Beim letzten Mahl im Kreise seiner Jünger hat Jesus für sie gebetet. Mit ihm wollen wir zu unserem Vater im Himmel rufen:

- Für alle, die heute Jesu Jünger und berufen sind, Zeugnis zu geben in einer glaubensfeindlichen Welt.

– Stille –
Unser Vater im Himmel.

- Für alle, denen Macht anvertraut ist und von deren Wirken es abhängt, ob Gerechtigkeit und Frieden in dieser Welt Wirklichkeit werden.
- Für die Menschen, die in Angst und Elend leben.
- Für alle Christen, die von ihren Mitchristen im Stich gelassen werden, und für alle, die versagen.
- Für die Menschen, deren Lebensweg zu Ende geht, und für alle, die ihnen nahestehen.

Gott, unser Vater, die Hingabe deines Sohnes ist unser Heil. Dir danken wir und dich preisen wir, jetzt und zu aller Zeit.



4./5. April 2015
Hochfest der Auferstehung des Herrn - In der Nacht: Den Tod besiegt

Fürbitten
Christus, unser Herr, ist Sieger über Leid und Tod. Bei der Feier seiner Auferstehung rufen wir ihn an in den großen Anliegen der Welt:

- Für alle Christen bitten wir um das Geschenk der österlichen Freude, ganz besonders für die Verkünder der Frohbotschaft und für die um des Glaubens willen Verfolgten.

– Stille –
Herr, erbarme dich.

- Für die Völker der Erde, die den Herrn noch nicht kennen, für jene, die in Angst leben vor Göttern und Dämonen, und für jene, deren Leben vom Materialismus gezeichnet ist.
- Für die Menschen, die Not leiden an Leib und Seele, für die Hungernden, für die Unterdrückten, für die Kranken, die Einsamen und Hoffnungslosen in unserer Gesellschaft.
- Für alle Menschen, die einen Sinn suchen für ihr Leben, für die Älteren, deren Zeit sich neigt, für die Jungen, die nach Orientierung verlangen, für uns alle, deren Hoffnung die Auferstehung ist.
- Für unsere Welt, die gute Schöpfung, beten wir, die heute bedroht ist durch den Drang der Menschen, sie zu beherrschen, und durch die Gier unserer Zeit und Gesellschaft, alles nur für sich haben zu wollen.

Gott, unser Vater, in der Auferstehung deines Sohnes hast du uns geoffenbart, zu welcher Herrlichkeit du den Menschen berufen hast. Durch ihn preisen wir dich jetzt und in Ewigkeit.



5. April 2015
Hochfest der Auferstehung des Herrn - Am Tag (B): Der Herr ist erstanden

Einführung
„Ich bin erstanden und bin immer bei dir. Halleluja.“ Mit diesen Worten des Auferstandenen beginnt die Kirche ihren Gottesdienst am Ostermorgen. Die Auferstehung unseres Herrn vor 2000 Jahren wirkt weiter bis heute und in alle Zukunft. Der Herr ist bei uns auf unseren Wegen durch diese Welt, die man oft als Tal der Tränen bezeichnet hat. Er ist bei uns in allen dunklen Stunden als der, der selbst den Tod besiegt hat. Alle Trostlosigkeit und Hoffnungslosigkeit, alle Vergeblichkeit und Vergänglichkeit sind nur mehr Durchgangsstadien auf dem Weg zur letzten, endgültigen Herrlichkeit. Lasst uns darum unseren Herrn preisen.

Fürbitten
Jesus, Christus, der Auferstandene, kann unser Leben neu machen. Darum bitten wir:

- Um die rechte Osterfreude für alle Christen: um Lebensmut, Zuversicht und Hoffnung aus dem Glauben an die Auferstehung.

– Stille –
Christus, höre uns.

- Um das Licht des Ostermorgens für alle, die den Glauben verloren haben oder keinen Sinn mehr sehen in ihrem Leben.
- Um Frieden für die Völker, um Versöhnung zwischen denen, die Krieg führen, um Heilung ihrer Wunden für alle, die an Leib und Seele verletzt sind.
- Um Erlösung von Schmerzen und Ängsten für alle Kranken und um Kraft und Geduld für jene, die sie pflegen.
- Um die Teilnahme am Gastmahl des ewigen Lebens für unsere Verstorbenen.

Gott des Lebens. Wir danken dir, dass du deinen Sohn vom Tod zum Leben geführt und uns die Hoffnung gegeben hast, dass wir mit ihm auferstehen werden. Dich preisen wir heute und alle Tage und in Ewigkeit.



6. April 2015
Ostermontag (B): Er ist bei uns

Einführung
„Der Herr ist vom Tod auferstanden, wie er gesagt hat.“ Wie schwer fiel es den Jüngern, diese Worte am Grab Jesu zu glauben. Erst nach und nach begriffen sie, was das hieß: dass mit dem Tod Jesu nicht alles zu Ende war, dass er nach wie vor bei ihnen war, ja dass für sie die große Zeit ihrer Sendung erst anfing. Aber als sie es begriffen hatten, konnten keine Mühen und Gefahren sie mehr daran hindern, die frohe Botschaft in ihre Umgebung, in die ganze Welt hinauszutragen. Wir feiern jedes Jahr Ostern, damit auch unser Herz mehr und mehr begreife, da im Tiefsten alles ganz anders ist, als der Augenschein uns oft meinen lässt. Sonntag für Sonntag feiern wir ein „kleines Ostern", hören wir Worte aus der Heiligen Schrift, beten miteinander und füreinander und begegnen unserem Herrn im heiligen Mahl, damit auch wir mehr und mehr erfüllt werden von der Gewissheit, dass ER bei uns ist.

Fürbitten
Jesus Christus, der Auferstandene, geht mit uns auf allen Wegen dieses Lebens. Zu ihm beten wir:

- Für alle, die sich als Politiker und Mächtige in Wirtschaft und Gesellschaft einsetzen für das Wohl aller, die von ihnen abhängig sind.

– Stille –
Jesus, du Auferstandener.

- Für alle Frauen und Männer, die in der Kirche, in Schulen, Kindergärten und Familien versuchen, den Glauben weiterzugeben.
- Für die jungen Menschen, die noch unsicher sind, welchen Weg sie persönlich und im Beruf gehen sollen.
- Für alle, die ohne Freude durch ihr Leben gehen, weil Hoffnungen enttäuscht wurden oder Beziehungen zerbrochen sind.
- Für unsere Gemeinde, die sich immer wieder hier versammelt, um neue Orientierung und Kraft für den Alltag zu finden.

Gott, du hast uns deinen Sohn als Begleiter auf unserem Weg gegeben. Dir danken wir und dich preisen wir, jetzt und in Ewigkeit.



12. April 2015
2. Sonntag der Osterzeit (B): Gemeinsam glauben

Einführung
„Religion ist Privatsache“ - wer hat das nicht schon gehört? Die Erfahrung lehrt uns, dass es für unseren Glauben gut und wichtig ist, dass er nicht nur in der Ecke des Privatlebens steht, sondern dass wir auch Glaubensgemeinschaft erfahren: in der Familie, im Freundeskreis, am Sonntag, wenn wir hier in der Kirche Gleichgesinnte treffen. Das Wissen um den Glauben unserer Mitmenschen gibt uns Sicherheit und Vertrauen, es stärkt unseren eigenen Glauben. Die Kinder, die heute zur ersten heiligen Kommunion kommen, bedürfen unserer Glaubensgemeinschaft, und uns tut ihr noch junger Glaube gut. Danken wir heute für das Geschenk, dass wir glauben und aus der Feier des Gottesdienstes immer wieder Kraft schöpfen dürfen!

Fürbitten
In der Gemeinschaft der versammelten Jünger begegnete Thomas dem Auferstandenen. Es ist die Gemeinschaft der Kirche, die auch heute den Glauben der einzelnen trägt. In der Gemeinschaft der Gläubigen beten wir in den großen Anliegen der Kirche und der Welt:

- Für die Kirche, die heute in einer von ungelösten Fragen und Problemen gezeichneten Welt die Botschaft von Kreuz und Auferstehung zu verkünden hat.

– Stille –
Du Gott, der Heil und Leben schenkt.

- Für die Völker, die heimgesucht sind von Kriegen und Naturkatastrophen, und für die Regierenden, die nach Auswegen aus der Not suchen.
- Für die Kinder in unseren Gemeinden, die heute zum ersten Mal ganz an der Tischgemeinschaft des Herrn Anteil erhalten, für ihre Eltern und Geschwister, für alle, die ihnen Vorbild sind.
- Für die Menschen, die innerlich leiden, die nicht weiter wissen, für alle, die um ihren Glauben ringen.

Herr, unser Gott, im Geheimnis des Todes und der Auferstehung deines Sohnes hast du die Welt heil gemacht. Dir danken wir, und dich preisen wir jetzt und in Ewigkeit.



19. April 2015
3. Sonntag der Osterzeit (B): Jesu neue Gegenwart

Einführung
Im Denken, Reden und Tun vieler Menschen unserer Tage kommt Gott kaum oder gar nicht vor. Es scheint ihn für sie nicht zu geben. Auch für uns Christen ist es nicht immer leicht, im Alltag Gottes Gegenwart zu spüren. Das ist seit Jesu Tod und Auferstehung so. Selbst für die Jünger war es in den Tagen nach der Auferstehung schwer, die Gegenwart ihres Herrn zu begreifen. Langsam nur verstanden sie, dass seine leibliche Gegenwart abgelöst worden war durch die Gegenwart im Wort der Heiligen Schrift und im heiligen Mahl der Eucharistie. Uns steht das gleiche Angebot Gottes wie ihnen offen: Hier und jetzt ist der Herr unter uns.

Fürbitten
Gott, der alles zum Guten führen kann, bitten wir:

- Für alle in der Kirche, denen die Verkündigung des Evangeliums anvertraut ist.

– Stille –
Gott, unser Vater.

- Für alle, die in Politik und Wirtschaft, in politischen Parteien und Interessenverbänden für ein gerechtes und friedliches Miteinander Verantwortung tragen.
- Für die Menschen, die als Opfer von Kriegen und ungerechten Systemen an Leib und Seele Not leiden.
- Für die Frauen und Kinder in den Entwicklungsländern, die ausgebeutet und ihrer Würde beraubt werden.
- Für die Christen in unserer Gemeinde, die nicht mehr beten.

Gott, unser Vater, durch deinen Sohn und im Heiligen Geist bist du immer bei uns. Dir sei Lob und Dank in Ewigkeit.



26. April 2015
4. Sonntag der Osterzeit (B): Hirten

Einführung
Jedes Jahr einmal macht die Kirche die geistlichen Berufe zum Thema. Sie tut dies an dem Sonntag, an das Evangelium von Jesus, dem guten Hirten gelesen wird. Damit deutet sie an, was ihr wichtig ist: dass es immer wieder und in jeder Zeit Menschen gibt, die die Sorge um das geistliche Wohl ihrer Mitmenschen zum Inhalt ihres Lebens machen und die anderen im Glauben vorangehen. Wie vieles andere in der Kirche ist heute auch das Bild des Diakons und des Priesters und das Bild der Ordensfrau, des Ordensmannes in einer Krise. In der Unsicherheit unserer Tage wollen wir jetzt Ausschau halten nach dem, der uns Orientierung geben kann, in um seine Führung bitten.

Fürbitten
In der Ratlosigkeit unserer Tage wenden wir uns an unseren Herrn, den Hirten, der seine Schafe kennt und sich ihrer Nöte annimmt:

- Wir bitten unseren Herrn für seine Kirche, in der es Spannungen gibt und Uneinigkeiten über den richtigen Weg für die Zukunft.

– Stille –
Christus, höre uns.

- Für die Frauen und Männer, die im pastoralen Dienst stehen: für die Gemeindereferentinnen und -referenten, für die Pastoralreferentinnen und -referenten, für die Diakone und Priester.
- Für alle, die sich mühen, den Glauben weiterzugeben: in Familie und Gemeinde, in kirchlichen Verbänden und Gruppen.
- Für alle Menschen, die in leiblichen und seelischen Nöten auf einen guten Hirten warten.

Gott, du leitest uns durch Jesus, den guten Hirten. Dafür danken wir, und wir preisen dich, jetzt und allezeit.



3. Mai 2015
5. Sonntag der Osterzeit (B): Eine Rebe am Weinstock

Einführung
Sonntag für Sonntag kommen wir hier zusammen. Wir sehen vertraute Gesichter, Menschen, die wir kennen und schätzen, andere, die wir nicht kennen, vielleicht auch welche, mit denen wir uns nicht verstehen oder denen wir sogar nicht trauen. Seit den Tagen der Apostel ist das die Situation der Kirche. Seit damals gibt es aber auch das Bemühen der Gläubigen, miteinander zurechtzukommen im Bewusstsein des gemeinsamen Glaubens. Gerade dieses Bemühen in der Überzeugung, dass jeder, der hierher kommt, es im Grunde seines Herzens vor Gott ebenso ehrlich meint wie ich selbst, hat schon viel beigetragen zu Verständnis, Frieden, Gemeinschaft untereinander. Am Beginn dieses Gottesdienstes wollen wir darum unser Herz freimachen füreinander im Blick auf den, der unser aller Herr ist.

Fürbitten
„Wenn ihr in mir bleibt, und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten.“ Im Vertrauen auf dieses Wort Jesu bitten wir:

- Für die Christen in unserer Gemeinde, in unserem Land, in Europa, die sich mit ihrem Glauben und mit der Kirche schwertun.

– Stille –
Du mächtiger und treuer Gott.

- Für die Frauen und Männer in den Regierungen und Parlamenten, für die Meinungsmacher in Presse, Rundfunk und Fernsehen.
- Für die Eltern, die Katecheten und Religionslehrer, die Kindern und Jugendlichen Wertvorstellungen für das Leben mitgeben.
- Für die Menschen, deren Hoffnungen zerbrochen sind, deren Glauben enttäuscht wurde.
- Für alle, die in Not sind: die Armen in den Ländern der Dritten Welt, die Menschen in Kriegsgebieten, die Schwerkranken und Verzweifelten bei uns.

Gott, unser Vater. Wie die Reben am Weinstock reinigst du uns, damit wir mehr Frucht bringen. Dafür danken wir dir und preisen dich, jetzt und in Ewigkeit.



10. Mai 2015
6. Sonntag der Osterzeit (B): Ich habe euch erwählt

Einführung
Warum sind gerade wir hier? Wir, mit unserer je eigenen Lebensgeschichte, mit unseren Vorzügen und Fehlern, mit unserem starken oder auch angefochtenen Glauben. Vielleicht haben Sie sich diese Frage auch schon einmal gestellt. Denn viele andere, die wir kennen, Menschen, die nicht besser und nicht schlechter sind als wir, sind nicht da. Wahrscheinlich ist das eine Frage, die so alt ist wie das Christentum selbst. Es mag auch schon den ersten Christen manchmal so ergangen sein, dass sie sich gefragt haben, warum eigentlich sie und nicht der oder jener aus ihrer Umgebung in eine nähere Beziehung zum Herrn getreten ist. Tatsächlich ist es ein Geheimnis, wie der einzelne dazu kommt, sein Heil von Gott zu erwarten. Wir können nichts anderes tun, als dankbar zu sein dafür, dass wir zu denen gehören dürfen, die er immer neu sein Heil erfahren lässt.

Fürbitten
„Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt“, hat Jesus einst zu seinen Jüngern gesagt und damit angedeutet, dass seine Gnade und Liebe ein Geschenk ist, das er frei gibt, wem er will. Ihn wollen wir bitten:

- Für alle, die der Herr in seinen besonderen Dienst gerufen hat: für den Papst, die Bischöfe, Priester und Diakone und für alle, die haupt- oder nebenamtlich im Dienst der Kirche arbeiten.

– Stille –
Christus, höre uns.

- Für die Regierenden, denen das Wohl der Völker und der Friede in der Welt anvertraut sind.
- Für die Menschen, deren Leben gezeichnet ist von innerem oder äußerem Leid: für die Hungernden, für die Rechtlosen, für die unschuldig Gefangenen, für die Arbeitslosen in unserem Land.
- Für die Menschen, die sich verzehren im Dienst für andere; für jene, die schwer tragen unter der Last ihres Lebens; für uns alle, die wir uns mühen um ein christliches Leben.

Gott, unser Vater, in deiner Hand liegen die Geschicke der Welt. So bitten wir dich um Heil und Segen durch deinen Sohn Jesus Christus, unseren Herrn.



14. Mai 2015
Christi Himmelfahrt (B): Gekreuzigt und verherrlicht

Einführung
Viele Jahrhunderte lang haben sich die Menschen Christus als etwas wie einen übermächtigen König vorgestellt: als König der Könige und Herr der Herren. Heute sind wir gegenüber diesem Bild eher zurückhaltend. Zu deutlich sehen wir, dass auch andere Mächte die Welt regieren: Ungerechtigkeit und Not zeugen davon. Wir entdecken in den Gesichtern der Leidenden eher den gequälten und gekreuzigten Heiland als den triumphierenden Herrn. Zum einen Christus gehören jedoch beide Bilder: Er ist der Gekreuzigte und der Verherrlichte. Darum ist es gut, dass uns das Kirchenjahr beides vor Augen führt: am Karfreitag den leidenden Jesus, heute, am Himmelfahrtstag, den in die Herrlichkeit eingegangenen Herrn. Christi Himmelfahrt verheißt uns: Im Letzten ist alles bereits anders geworden. Alles Elend und alle innere und äußere Not sind vorläufig, sind Durchgang; auch unser Weg führt zu dem Ziel, an dem unser Herr schon ist. Was wir hier und jetzt feiern, ist ein Unterpfand dieser unserer Hoffnung.

Fürbitten
Als Jesus in den Himmel aufgenommen wurde, gab er seinen Jüngern den Auftrag, sein Werk fortzusetzen. Ihn bitten wir heute:

- Erwecke deine Kirche zu neuer Lebenskraft, so dass deine Botschaft durch sie die heutigen Menschen erreicht.

– Stille –
Herr, gib uns deinen Geist.

- Erleuchte die Politiker und gib ihnen Mut, damit sie Wege zum Frieden finden und die nötigen Schritte zu gehen vermögen.
- Stärke alle, die sich um deines Namens willen um andere kümmern und sich für Schwache einsetzen: in Krankenhäusern und Beratungsstellen, als Gewerkschafter und als Sozialarbeiter.
- Erbarme dich aller, die am Rand stehen und sich selbst nicht helfen können: der in Beruf oder Familie Gescheiterten, der Versager und der Schuldig-Gewordenen.
- Nimm unsere Verstorbenen auf in das ewige Leben.

Vater im Himmel. Wie du deinen Sohn vom Tod erweckt und in deine Herrlichkeit aufgenommen hast, so führe auch unser Leben zu einem guten Ende. Darum bitten wir durch ihn, Christus unseren Herrn.



17. Mai 2015
7. Sonntag der Osterzeit (B): Er macht alles gut

Einführung
Manchmal kann man die Frage hören: Warum soll man regelmäßig zur Kirche gehen? Was bringt das schon? – Da ist wohl schon die Frage problematisch: Kann man die Begegnung mit dem lebendigen Gott danach werten, was sie „bringt“? Aber auch wenn man diese Frage zulässt: Niemand von uns weiß, wie viele Menschen traurig oder verzagt hierher kommen und getröstet und mit neuem Mut nach Hause gehen. Wie viele hier einen Ort finden, an dem sie sich geborgen wissen. Wie viele mit sich selbst im Unreinen sind und hier die Gewissheit erhalten, dass jemand da ist, der sie vorbehaltlos annimmt. Wie viele schon mit neuer Kraft hier hinausgegangen sind, um die Mühsal ihres Alltags zu bestehen. Wir sehen nicht in die Herzen der Menschen hinein, darum bleibt uns oft verborgen, dass auch hier und heute ähnliches geschieht, wie uns in der Heiligen Schrift immer wieder berichtet wird: dass Verzagte Mut fassen, Taube hören und Lahme aufstehen.

Fürbitten
Beten wir zu unserem Herrn, der in der Zeit seines Erdenlebens zahlreiche Menschen gesund gemacht hat:

- Für alle, die Gottes Wort zu verkünden haben, das oft heilend, oft aber auch unbequem ist.

– Stille –
Christus, du Heiland und Erlöser.

- Für jene Männer und Frauen, die in Politik und Wirtschaft dazu beitragen können, dass Arme ihr tägliches Brot und ein Dach über dem Kopf haben.
- Für die Menschen, die niedergeschlagen und verzweifelt sind.
- Für unsere Verstorbenen.

Herr, unser Gott, du lenkst den Gang der Geschichte und das Leben jedes einzelnen. Dir danken wir, und dich preisen wir, jetzt und in Ewigkeit.



24. Mai 2015
Pfingstsonntag (B): Im Geist gegenwärtig

Einführung
„Wo kommt Gott in meinem Leben vor? Wie kann ich ihn erfahren?“ Solche Fragen kann man gelegentlich im Gespräch mit jungen Menschen hören. Es sind dies im Grunde ähnliche Fragen, wie sie die Jünger nach Jesu Tod hatten. Auch sie begriffen erst nach und nach, dass der Herr seit seiner Auferstehung auf eine neue Art und Weise bei ihnen war. An Pfingsten wurde dies dann ganz deutlich: Da wurden sie erfüllt vom Geist Jesu, und sie vermochten so zu sprechen, dass jeder verstand: Hier ist Gottes Geist am Werk. Für uns heute ist die dichteste Weise der Gegenwart unseres Herrn hier in der Eucharistie. Lassen wir uns jetzt ergreifen von seinem Geist.

Fürbitten
An Pfingsten kam der Heilige Geist über die Jünger Jesu herab. Um seine Gaben wollen wir auch heute bitten:

- Wir bitten um den Geist der Weisheit und der Einsicht für jene Menschen, die in der Welt das Sagen haben.

– Stille –
Gott, heiliger Geist. – Erbarme dich unser.

- Wir bitten um den Geist des Rates für die Menschen, die für sich oder andere weitreichende Entscheidungen zu treffen haben.
- Wir beten um den Geist der Stärke für alle, die sich durch ihr Bekenntnis zum Glauben oder durch ihr Eintreten für die Würde eines jeden Menschen Feinde schaffen.
- Wir bitten um den Geist der Erkenntnis und der Frömmigkeit für jene, deren Beruf es ist, durch ihr Gebet, ihr Wort und Tun von Gottes Liebe zu künden.
- Wir bitten um den Geist der Gottesfurcht für alle, denen es gegeben ist, als Wissenschaftler oder Techniker große Leistungen zu vollbringen.

Sende aus deinen Geist, o Herr, und alles wird neu geschaffen, und du wirst das Angesicht der Erde erneuern.




25. Mai 2015
Pfingstmontag (B): Propheten

Einführung
Jede Zeit braucht Propheten, Menschen, die niemand nach dem Mund reden, sondern Neuorientierung und Umkehr verlangen. Es hat sich nichts geändert in den fast 2000 Jahren sei dem ersten Pfingstfest: Es gibt einen großen geistlichen Hunger, und wo Gottes Wort unerschrocken und mit Macht verkündet wird, wird es auch gehört. Gottes Geist ist uns allen gegeben, dass er uns selbst erfülle und dass wir ihn hinaustragen in unsere Welt. Öffnen wir uns ihm jetzt wieder in dieser Feier.

Fürbitten
Um die Welt zu erneuern, hat Gott den Heiligen Geist gesandt. Beten wir um den Geist, den wir angesichts der heutigen Probleme brauchen:

- Um den Geist des Friedens wollen wir beten für die Völker, die in Krieg leben, und für die Mächtigen der Erde, die zu einem guten Zusammenleben beitragen können.

– Stille –
Komm, Heiliger Geist.

- Um Weisheit und das rechte Wort beten wir für jene, denen Gottes Wort zur Verkündigung anvertraut ist in Gemeinde, Schule und im bischöflichen und priesterlichen Dienst.
- Um Lebensfreude, Zuversicht, Kraft und Geduld beten wir für jene, die ihr Leben als Dienst an anderen verstehen: in der Familie, in Krankenhäusern und Pflegeheimen, in Beratungsstellen und in der Sozialarbeit.
- Um Trost beten wir für die Verzweifelten, um Gemeinschaft für die Einsamen, um Linderung ihrer Schmerzen für die Leidenden, um Hoffnung für die Verzagten.

Gott, mit den Gaben deines Geistes erfüllst du die Erde. Dafür sei dir Dank und Lobpreis, heute und immerdar.



31. Mai 2015
Dreifaltigkeitsssonntag (B): Im Namen des Vaters...

Einführung
Wie oft mögen wir wohl in unserem Leben schon ein Gebet, einen Gottesdienst, ein anderes Werk begonnen haben „im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“? Manchmal vielleicht fast gedankenlos, formelhaft, oft aber auch, oder sogar fast immer, angerührt von dem Leben, das in diesen wenigen Worten steckt. Vater – Ursprung, Herkunft, Halt, Sicherheit – als Erfahrung oder als ungestillte Sehnsucht. Sohn: Jesus, Mensch, Bruder, Heiland, der Gute Hirt, der Auferstandene. Heiliger Geist: Weisheit, Kraft, Geduld, Sanftmut, Liebe – alles, wessen wir so dringend bedürfen. – Es ist nicht trockene Theologenweisheit, um die es im heutigen Fest geht, es ist das Leben Gottes selbst, an dem wir Anteil erhalten, wo immer wir, wie jetzt, etwas beginnen „im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“.

Fürbitten
Gott, der Vater, hat seinen Sohn dahingegeben, damit die Menschen ihre Erlösung finden können. Im Heiligen Geist führt er durch die Zeiten hindurch das Werk des Heiles weiter. Wir bitten ihn:

- Für alle, deren Aufgabe es ist, von Gott zu sprechen: für die Bischöfe und ihre Mitarbeiter in den Gemeinden, für die Religionslehrer und Katecheten.

– Stille –
Gott, unser Vater.

- Für die Mächtigen der Welt, von deren Entscheidungen das Schicksal vieler Menschen abhängt.
- Für die Notleidenden und Hungernden auf der ganzen Welt, für die Außenseiter unserer Gesellschaft.
- Für die jungen Menschen in unserem Land, die in einer weitgehend ungläubigen Umgebung aufwachsen.
- Für unsere Verstorbenen, die ihr Leben im Vertrauen und in der Hoffnung auf Gott gelebt haben.

Gott, unser Vater, zu dir beten wir durch Jesus Christus, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.


 10 Leitsätze
zur Formulierung von Fürbitten


Weitere Hilfen:
 Mit der Not der Welt
vor Gott.
Inhalte und Formen
der Fürbitten

(Pastoralliturgische
Hilfe 11)
Deutsches Liturgisches Institut, Trier 2001, 69 Seiten.
Bestell-Nr. DLI 5011
Die Broschüre geht u.a. auf folgende Fragen ein: Was ist fürbittendes Gebet? Was hilft das Fürbittgebet? Wie werden die Fürbitten vorbereitet? Wie werden die Fürbitten formuliert? Wie geht man mit (gedruckten) Vorlagen um?

 Aktuelle Fürbitten (Bistum Trier)











Druckversion dieser Seite
© 2004-15 by Deutsches Liturgisches Institut