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05. Juli 2015
14. Sonntag im Jahreskreis (B): Begegnung

Einführung
Unser Glaube ist auch Stück unseres Alltags. Persönliches Gebet, der Gottesdienstbesuch am Sonntag, der oder jener Gedanke an Gott gehören – mehr oder weniger – zu den Selbstverständlichkeiten unseres Lebens. Und wie bei allem was uns alltäglich ist, geht es uns auch hier so, dass wir oft gar nicht mehr so richtig schätzen, was uns mit dem Glauben geschenkt ist. Machen wir uns darum jetzt bereit für das Große, das hier im Gottesdienst geschieht, die Begegnung mit unserem auferstandenen Herrn! Lassen wir uns von der Freude über unsere Erlösung ergreifen!

Fürbitten
Jesus wurde von Menschen abgelehnt, denen er seine frohe Botschaft verkünden wollte. Zu ihm wollen wir beten:

- Für die Propheten in unserer Kirche, die unbequem sind und Anstoß erregen durch ihr Wort und ihr Beispiel.

– Stille –
Christus, unsere Wahrheit.

- Für die Frauen und Männer in der Politik, die den Menschen nicht nach dem Mund reden, sondern unbestechlich für Gerechtigkeit und Menschenwürde eintreten.
- Für die Menschen, die an den Rand gedrängt werden, weil sie nicht in das Schema einer satten Wohlstandsgesellschaft passen: die Behinderten, die Pflegebedürftigen, die Sterbenden.
- Für alle, von denn wir nur all zu gerne den Blick abwenden, weil sie Zeugnis geben vom Versagen unserer Gesellschaft: die Obdachlosen auf der Straße, die Alkohol- und Drogensüchtigen.
- Für alle, die den Blick für das Schöne im Leben und den Glauben an das Gute im Menschen verloren haben.

Gott, du hast Geduld mit uns Menschen wie eine Mutter, die ihr Kind nie aufgibt. Dafür danken wir dir und preisen dich, jetzt und in Ewigkeit.




12. Juli 2015
15. Sonntag im Jahreskreis (B): Kraft zum Zeugnis

Einführung
„Gott hat keine anderen Hände, um zu helfen, als die unseren“, heißt ein bekanntes Wort. Tatsächlich ist Christentum nur dort erfahrbar, wo Menschen als Christen leben, wo sie sich zu ihrem Glauben bekennen. Hier, bei der Feier der heiligen Messe, kommen wir als Gläubige immer wieder zusammen, um einander gegenseitig im Glauben zu bestärken, um Gottes frohe Botschaft immer wieder neu zu hören und um dem Herrn selbst unter den Gestalten von Brot und Wein zu begegnen. Für ihn wollen wir unser Herz öffnen und bereit machen, damit er uns die Kraft schenken kann, im Alltag als Christen Zeugnis zu geben.

Fürbitten
Jesus Christus hat uns aufgetragen, sein Werk auf Erden weiterzuführen. So beten wir um seine Hilfe:

- Für alle, die in der Verkündigung des Glaubens stehen: um die Gabe, das Evangelium in unserer Zeit glaubwürdig und begeisternd zu verkünden.

– Stille –
Christus, höre uns.

- Für alle Menschen in unserem Land: um eine neue Offenheit für das Religiöse.
- Für die Opfer von Naturkatastrophen und Kriegen: um Sicherheit und das Notwendige zum Leben.
- Für die Kranken und für alle, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind: um Geduld und Mut.
- Für alle, die sich ganz in sich selbst verschlossen haben: um innere Freiheit und um die Begegnung mit guten Menschen.

Gott, unser Vater, steht uns bei auf allen unseren Wegen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.



19. Juli 2015
16. Sonntag im Jahreskreis (B): „Ruht ein wenig aus“

Einführung
Es gibt Tage, an denen uns alles zu viel wird. Zuhause, am Arbeitsplatz, überall werden wir gebraucht und sollten alles auf einmal tun können. An solchen Tagen möchten wir am liebsten auf eine einsame Insel, um einmal ganz allein zu sein und uns richtig auszuruhen. Dieser Wunsch wird in fast allen Fällen ein Traum bleiben, aber dennoch müssen wir nicht ganz auf einen Ort der Ruhe verzichten. Der Sonntag ist ein solcher Ort, an dem wir vieles, was uns im Alltag belastet, hinter uns lassen sollen und dürfen. Und der Gottesdienst ist eine Zeit, in der kein Mensch etwas von uns verlangt, ein Raum, in dem wir einfach wir selbst sein dürfen, in dem Gott uns zur Verfügung stehen will als einer, der uns annimmt, der sich mit uns freut und der uns hält und tröstet.

Fürbitten
„Als Jesus die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben.“ Ihn, den guten Hirten, bitten wir:

- Weise den Lehrern der Kirche den Weg, den sie gehen sollen, und gib ihnen die rechten Worte.

– Stille –
Jesus, du guter Hirt.

- Erfülle die Verantwortlichen in Staat und Gesellschaft mit dem Geist des Friedens und der Gerechtigkeit.
- Sei den Menschen nahe, die in den Kriegsgebieten dieser Erde leben und keinen Ort der Sicherheit und Geborgenheit haben.
- Erbarme dich aller, die über ihre Kräfte in Anspruch genommen werden und keine Ruhe finden.
- Schenke unseren Verstorbenen den Frieden und die Freude deiner Herrlichkeit.

Guter Gott. In deinem Sohn hast du uns einen Bruder und Freund gegeben. Für ihn danken wir dir und preisen dich, jetzt und in Ewigkeit.



26. Juli 2015
17. Sonntag im Jahreskreis (B): Er sättigt die Hungernden

Einführung
Seit 2000 Jahren kommen Sonntag für Sonntag Menschen zusammen, um miteinander zu beten und zu singen, um Texte aus Schriften einer vergangenen Zeit zu hören, um miteinander unter den Zeichen von Brot und Wein eines Menschen zu gedenken, der einst gelebt hat. Was treibt sie dazu? – Wenn man jeden Einzelnen von uns fragen würde, warum er denn hier sei, so würde manchem die Antwort schwerfallen. Weil es sich für einen Christen so gehör, weil ich so erzogen wurde, weil sonst nicht Sonntag ist, … Was sich hinter den vielleicht unbeholfenen Antworten verbirgt, ist wohl: Weil wir alle Sehnsucht und Hunger haben nach etwas, was den Rahmen des Alltäglichen sprengt, des Alltäglichen, wo vor allem Ansehen, Tüchtigkeit, Geschäft gelten, etwas, wo wir als Menschen ernst genommen und erhoben werden. Dazu sind wir hierher gekommen: um Gott zu begegnen, der unsere innersten Sehnsüchte stillen kann.

Fürbitten
Zu unserem Herrn, der den leiblichen und seelischen Hunger von Menschen gestillt hat, wollen wir beten:

- Lass alle, die als Eltern oder Lehrer, als Seelsorger oder Missionare den Glauben weitergeben, das rechte Wort finden.

– Stille –
Christus, du Brot des Lebens.

- Segne die Frauen und Männer, die sich in Politik und Wirtschaft um das Wohl aller Menschen mühen.
- Gib den Menschen in den Hungergebieten der Erde das tägliche Brot.
- Schenke den Trauernden Freude und den Verzweifelten Hoffnung.
- Nimm unsere Verstorbenen auf in die ewige Gemeinschaft mit dir.

Aller Augen warten auf dich, o Herr; du gibst uns Speise zur rechten Zeit. Du öffnest deine Hand und erfüllst alles, was lebt, mit Segen. Darum danken wir dir und preisen dich, jetzt und in Ewigkeit.



2. August 2015
18. Sonntag im Jahreskreis (B): Brot des Lebens

Einführung
Es gibt in unserem Leben so etwas wie einen unersättlichen Hunger. Immer wieder strecken wir uns aus nach mehr, nach etwas Neuem. Entscheidend für das Gelingen unseres Lebens ist, wovon wir uns Sättigung erwarten und womit wir unseren Hunger stillen. Mit Vergänglichem, das, weil es eben vergeht, immer neue Sehnsüchte entstehen lässt, oder mit etwas, das nicht vergeht. Was uns hier, in der Messfeier, immer wieder gegeben wird, ist Brot des Lebens. Mit ihm erhalten wir die Kraft, die wir brauchen auf unserem Weg durch dieses Leben, und zugleich die Gewissheit, dass wir dorthin finden, wo es keinen Hunger und keinen Durst mehr geben wird.


Fürbitten
Unser Herr Jesus Christus hat gesagt: „Wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern.“ Zu ihm wollen wir beten:

- Für die Christen, die angesichts einer scheinbar gottlosen Welt in ihrem Glauben unsicher werden oder verzagen.

– Stille –
Herr, erbarme dich.

- Für alle, von deren Tun und Lassen viel für den Frieden und die Gerechtigkeit in dieser Welt abhängt.
- Für die Menschen, deren Existenzgrundlage durch Naturkatastrophen oder menschliche Verwüstungen vernichtet wurde.
- Für jene, die schwer krank sind, und für ihre Angehörigen, die mit ihnen um das Leben bangen.
- Für die jungen Menschen, die Entscheidungen zu treffen haben, die für ihr ganzes Leben wichtig sind.

Guter Gott, auf dich dürfen wir in allen unseren Nöten und Anliegen vertrauen. Dir danken wir, und dich preisen wir, jetzt und in Ewigkeit.




9. August 2015
19. Sonntag im Jahreskreis (B): Wovon leben?

Einführung
Wovon leben wir? – Von Speise und Trank natürlich, wovon denn sonst, wird die Antwort auf diese Frage lauten. Aber geistig, innerlich? – Von Menschen, die mir etwas bedeuten, die mir Mut machen, mit denen mich Liebe verbindet, mag dann die Antwort sein. Aber wenn Hoffnungen enttäuscht werden, Beziehungen zerbrechen?
Die Zusage seiner Treue hat uns Gott in Jesus Christus gegeben. Sie wird uns, unserer Gemeinde, jedem einzelnen von uns immer neu gegeben hier in der Feier der Eucharistie, in der Verkündigung des Wortes und unter den wirkmächtigen Zeichen von Brot und Wein. Und von diesem Brot können wir wirklich leben.

Fürbitten
„Ich bin das lebendige Brot“ hat Jesus gesagt. Zu ihm beten wir heute:

- Für die Menschen, in deren Herz der Glaube verschüttet ist und die nicht wissen, womit sie ihren geistigen Hunger stillen sollen.

– Stille –
Christus, du lebendiges Brot. – Erbarme dich unser.

- Für uns Christen, die immer wieder in Versuchung sind, satt und selbstzufrieden zu sein.
- Für die Frauen und Männer, die auch in schwierigen Situationen offen und mutig für ihre Überzeugung eintreten.
- Für alle, die sich einsam und unverstanden fühlen, und für alle, denen es an Lebensfreude und Mut fehlt.
- Für uns alle, die miteinander am Tisch des Herrn teilhaben.

Dein Sohn, o Gott, hat sich hingegeben, damit wir das Leben haben. Durch ihn preisen wir dich, heute und alle Tage unseres Lebens.



15. August 2015
Mariä Aufnahme in den Himmel: Die Herrlichkeit des Himmels

Einführung
Der Herr der Herrlichkeit und Spender jeder Gnade sei mit euch. – „Herrlich“ sagen wir vom Wetter, vom Essen, vom Urlaub und meinen etwas, was uns glücklich macht. Von „Herrlichkeit“ spricht auch die Bibel. Die „Herrlichkeit Gottes“ bedeutet den Inbegriff dessen, was Gott ist und was er für uns sein will: Feuer, Licht, Hoheit, Macht, Glück, Frieden, Leben. Jesus Christus ist seit seiner Auferstehung der „Herr der Herrlichkeit“. Er wird „unseren armseligen Leib verwandeln …“ in die Gestalt eines verherrlichten Leibes“. Was in diesem Wort aus dem Philipperbrief jedem Glaubenden verheißen ist, hat sich bereits erfüllt an Maria, dem Urbild des glaubenden und hoffenden Menschen. Mit Leib und Seele hat Gott sie zur Herrlichkeit des Himmels erhoben. Heute steht sie uns in besonderer Weise vor Augen. In dieser Feier preisen wir den, der Großes an ihr getan hat und der auch uns mit seiner Gnade umfängt.

Fürbitten
Wir wollen zu unserem Herrn beten, der einst an Maria seine gütige Macht erwiesen hat, dass er sich heute der Menschen in ihrer Hilfsbedürftigkeit und Not annehme.

- Wir bitten für die Kirche, dass sie den Willen des Herrn in unserer Zeit erkennt und vertrauensvoll den Weg des Glaubens zu gehen vermag.

– Stille –
Herr, erbarme dich.

- Wir bitten für die Politiker und Wirtschaftsfachleute, dass ihre Bemühungen um menschenwürdige Verhältnisse für alle zum Ziel führen.
- Wir bitten für die Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, dass der Herr sie für ihre Entbehrungen und Leiden belohnen möge.
- Wir bitten für unsere Gemeinde, dass Glaube, Hoffnung und Liebe in uns und unter uns wachsen.

Herr, unser Gott, dein Wille ist es, dass alle Menschen zu deiner Herrlichkeit finden. Auf dich vertrauen wir heute und alle Tage unseres Lebens.



16. August 2015
20. Sonntag im Jahreskreis (B): Unter uns

Einführung
Niemand weiß, wie viele Menschen hier, beim Gottesdienst in dieser Kirche, schon Trost gefunden haben, wie viele ein bisschen froher von hier weggegangen sind, als sie hergekommen waren, wie viele Dank gesagt haben für ein Glück, das ihnen geschenkt war, wie viele Mut geschöpft haben, um wieder ein paar Schritte weiterzugehen auf einem schweren Weg.
Wir sehen nicht in die Herzen derer, die heute hier mit uns versammelt sind, und wissen nicht, was sie freut oder auch bedrückt, welche Hoffnungen und Ängste sie mit sich herumtragen und auch hierher mitbringen. Vielleicht sollten wir manchmal mehr darüber sprechen – wahrscheinlich würde das uns allen gut tun, weil wir dann erfahren würden, wie viel Gott auch heute, in unserer Mitte, wirkt.
Weil uns eine solche Offenheit nicht leicht fällt, wollen wir uns jetzt wenigstens innerlich einander zuwenden und miteinander vor Gott tragen, was uns bewegt.

Fürbitten
„Wer dieses Brot ist, wird leben in Ewigkeit.“ Beten wir heute für alle, deren Hunger nur Gott stillen kann.

- Für jene Menschen in der Kirche, die sich durch ihr Amt verpflichtet wissen, auf schwierige Fragen Antworten zu geben.

– Stille –
Christus, höre uns.

- Für die Völker, die im Krieg liegen und keinen Ausweg aus der Spirale von Hass und Gewalt finden.
- Für die Schwerkranken, die um ihre Zukunft bangen, und für jene, die auf den Tod als Erlösung warten.
- Für alle, denen ihr Leben sinnlos vorkommt: für die in Familie oder Beruf Gescheiterten, für alle, die von niemandem gebraucht werden.
- Für alle unter uns, die heute mit einem besonderen Anliegen zu diesem Gottesdienst gekommen sind.

Guter Gott. Du kannst die Hungernden sättigen. Auf dich vertrauen wir heute und alle Tage unseres Lebens.



23. August 2015
21. Sonntag im Jahreskreis (B): Zu wem sollen wir gehen?

Einführung
Es gibt in unserem Leben Situationen, in denen wir vor der Entscheidung stehen, wo wir unser Leben festmachen: an Werten wie Geld und Einfluss oder an solchen wie Menschlichkeit und Glaube an Gott.
Entscheidungen dieser Art fallen nicht vom Himmel, sie fließen aus dem hervor, wie wir sonst denken und leben. Das ist einer der Gründe, warum für uns die regelmäßige Feier des Gottesdienstes so wichtig ist. Wenn wir hier immer wieder Gottes Wort hören und ihm Antwort geben in unserem Beten und Singen, dann sind wir damit auch auf schwierige Situationen im Leben vorbereitet. Dann dürfen wir die Gewissheit haben, dass wir unser Ja sagen können zu dem, was Gott von uns will, so dass wir einst dorthin gelangen, wo die wahren Freuden sind.

Fürbitten
Geist und Leben schenkt uns Gott. Darum dürfen wir ihm vertrauen und zu ihm beten:

- Für die Kirche, die in unseren Tagen herausgefordert ist, Antwort zu geben auf die großen Fragen der Menschheit.

– Stille –
Gott, sende uns deinen Geist.

- Für die Menschen, die nach Orientierung suchen und nicht wissen, wer ihnen Halt gibt.
- Für die Frauen und Männer, die in Politik und Gesellschaft den Ton angeben.
- Für die jungen Menschen, die einer Fülle von Angeboten ausgesetzt sind, die sie locken.
- Für alle, deren Lebensweg auf dieser Erde in dieser Woche zu Ende geht.

Gott, du gibst uns Halt und Sicherheit. Dir danken wir, und dich preisen wir in dieser Zeit und in Ewigkeit.



30. August 2015
22. Sonntag im Jahreskreis (B): Wünsche

Einführung
Im Märchen kommt immer wieder das Motiv vor, dass jemand drei Wünsche frei hat. Was würden wir uns wünschen? Gesundheit für uns und unsere Angehörigen, materielle Sicherheit, Frieden? Oder was sonst? Käme da auch etwas vor wie: eine große Liebe zu Gott, Wachstum in der Gnade? Gehören solche Werte auch zu unseren gemeinsamen Wünschen? Vielleicht nicht mit diesen Worten, aber der Sache nach? Beten wir regelmäßig darum, dass unsere Beziehung zu Gott lebendig bleibt? Wenn wir hier zur Messfeier zusammenkommen, ist das sicher ein Zeichen, dass uns das Leben mit Gott etwas bedeutet. Nehmen wir jetzt die Gelegenheit wahr, diese Beziehung zu pflegen!

Fürbitten
Wir Menschen sind immer wieder vielerlei Versuchungen ausgesetzt. Darum beten wir:

- Für alle, die als Hirten in der Kirche eingesetzt sind und deren Wort und Beispiel als Zeugnis von Gottes Wirken in der Welt verstanden wird.

– Stille –
Gott, unser Vater.

- Für jene Frauen und Männer, die durch Gesetze das Zusammenleben regeln und für Gerechtigkeit und Menschenwürde für alle zu sorgen haben.
- Für alle, die um ihrer Eigenart oder ihrer Überzeugung willen verfolgt, benachteiligt oder verachtet werden.
- Für die Opfer von Gewalt, für alle, denen Unrecht geschieht.
- Für die Menschen, die verstrickt sind in Selbstgerechtigkeit und keinen Blick mehr haben für die Anliegen, Nöte und Sorgen anderer.

Gott, unser Vater. Du kennst die Herzen der Menschen. Dir können wir uns anvertrauen. Dafür danken wir dir und preisen dich, jetzt und in Ewigkeit.


 10 Leitsätze
zur Formulierung von Fürbitten


Weitere Hilfen:
 Mit der Not der Welt
vor Gott.
Inhalte und Formen
der Fürbitten

(Pastoralliturgische
Hilfe 11)
Deutsches Liturgisches Institut, Trier 2001, 69 Seiten.
Bestell-Nr. DLI 5011
Die Broschüre geht u.a. auf folgende Fragen ein: Was ist fürbittendes Gebet? Was hilft das Fürbittgebet? Wie werden die Fürbitten vorbereitet? Wie werden die Fürbitten formuliert? Wie geht man mit (gedruckten) Vorlagen um?

 Aktuelle Fürbitten (Bistum Trier)











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