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2. August 2015
18. Sonntag im Jahreskreis (B): Brot des Lebens

Einführung
Es gibt in unserem Leben so etwas wie einen unersättlichen Hunger. Immer wieder strecken wir uns aus nach mehr, nach etwas Neuem. Entscheidend für das Gelingen unseres Lebens ist, wovon wir uns Sättigung erwarten und womit wir unseren Hunger stillen. Mit Vergänglichem, das, weil es eben vergeht, immer neue Sehnsüchte entstehen lässt, oder mit etwas, das nicht vergeht. Was uns hier, in der Messfeier, immer wieder gegeben wird, ist Brot des Lebens. Mit ihm erhalten wir die Kraft, die wir brauchen auf unserem Weg durch dieses Leben, und zugleich die Gewissheit, dass wir dorthin finden, wo es keinen Hunger und keinen Durst mehr geben wird.


Fürbitten
Unser Herr Jesus Christus hat gesagt: „Wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern.“ Zu ihm wollen wir beten:

- Für die Christen, die angesichts einer scheinbar gottlosen Welt in ihrem Glauben unsicher werden oder verzagen.

– Stille –
Herr, erbarme dich.

- Für alle, von deren Tun und Lassen viel für den Frieden und die Gerechtigkeit in dieser Welt abhängt.
- Für die Menschen, deren Existenzgrundlage durch Naturkatastrophen oder menschliche Verwüstungen vernichtet wurde.
- Für jene, die schwer krank sind, und für ihre Angehörigen, die mit ihnen um das Leben bangen.
- Für die jungen Menschen, die Entscheidungen zu treffen haben, die für ihr ganzes Leben wichtig sind.

Guter Gott, auf dich dürfen wir in allen unseren Nöten und Anliegen vertrauen. Dir danken wir, und dich preisen wir, jetzt und in Ewigkeit.




9. August 2015
19. Sonntag im Jahreskreis (B): Wovon leben?

Einführung
Wovon leben wir? – Von Speise und Trank natürlich, wovon denn sonst, wird die Antwort auf diese Frage lauten. Aber geistig, innerlich? – Von Menschen, die mir etwas bedeuten, die mir Mut machen, mit denen mich Liebe verbindet, mag dann die Antwort sein. Aber wenn Hoffnungen enttäuscht werden, Beziehungen zerbrechen?
Die Zusage seiner Treue hat uns Gott in Jesus Christus gegeben. Sie wird uns, unserer Gemeinde, jedem einzelnen von uns immer neu gegeben hier in der Feier der Eucharistie, in der Verkündigung des Wortes und unter den wirkmächtigen Zeichen von Brot und Wein. Und von diesem Brot können wir wirklich leben.

Fürbitten
„Ich bin das lebendige Brot“ hat Jesus gesagt. Zu ihm beten wir heute:

- Für die Menschen, in deren Herz der Glaube verschüttet ist und die nicht wissen, womit sie ihren geistigen Hunger stillen sollen.

– Stille –
Christus, du lebendiges Brot. – Erbarme dich unser.

- Für uns Christen, die immer wieder in Versuchung sind, satt und selbstzufrieden zu sein.
- Für die Frauen und Männer, die auch in schwierigen Situationen offen und mutig für ihre Überzeugung eintreten.
- Für alle, die sich einsam und unverstanden fühlen, und für alle, denen es an Lebensfreude und Mut fehlt.
- Für uns alle, die miteinander am Tisch des Herrn teilhaben.

Dein Sohn, o Gott, hat sich hingegeben, damit wir das Leben haben. Durch ihn preisen wir dich, heute und alle Tage unseres Lebens.



15. August 2015
Mariä Aufnahme in den Himmel: Die Herrlichkeit des Himmels

Einführung
Der Herr der Herrlichkeit und Spender jeder Gnade sei mit euch. – „Herrlich“ sagen wir vom Wetter, vom Essen, vom Urlaub und meinen etwas, was uns glücklich macht. Von „Herrlichkeit“ spricht auch die Bibel. Die „Herrlichkeit Gottes“ bedeutet den Inbegriff dessen, was Gott ist und was er für uns sein will: Feuer, Licht, Hoheit, Macht, Glück, Frieden, Leben. Jesus Christus ist seit seiner Auferstehung der „Herr der Herrlichkeit“. Er wird „unseren armseligen Leib verwandeln …“ in die Gestalt eines verherrlichten Leibes“. Was in diesem Wort aus dem Philipperbrief jedem Glaubenden verheißen ist, hat sich bereits erfüllt an Maria, dem Urbild des glaubenden und hoffenden Menschen. Mit Leib und Seele hat Gott sie zur Herrlichkeit des Himmels erhoben. Heute steht sie uns in besonderer Weise vor Augen. In dieser Feier preisen wir den, der Großes an ihr getan hat und der auch uns mit seiner Gnade umfängt.

Fürbitten
Wir wollen zu unserem Herrn beten, der einst an Maria seine gütige Macht erwiesen hat, dass er sich heute der Menschen in ihrer Hilfsbedürftigkeit und Not annehme.

- Wir bitten für die Kirche, dass sie den Willen des Herrn in unserer Zeit erkennt und vertrauensvoll den Weg des Glaubens zu gehen vermag.

– Stille –
Herr, erbarme dich.

- Wir bitten für die Politiker und Wirtschaftsfachleute, dass ihre Bemühungen um menschenwürdige Verhältnisse für alle zum Ziel führen.
- Wir bitten für die Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, dass der Herr sie für ihre Entbehrungen und Leiden belohnen möge.
- Wir bitten für unsere Gemeinde, dass Glaube, Hoffnung und Liebe in uns und unter uns wachsen.

Herr, unser Gott, dein Wille ist es, dass alle Menschen zu deiner Herrlichkeit finden. Auf dich vertrauen wir heute und alle Tage unseres Lebens.



16. August 2015
20. Sonntag im Jahreskreis (B): Unter uns

Einführung
Niemand weiß, wie viele Menschen hier, beim Gottesdienst in dieser Kirche, schon Trost gefunden haben, wie viele ein bisschen froher von hier weggegangen sind, als sie hergekommen waren, wie viele Dank gesagt haben für ein Glück, das ihnen geschenkt war, wie viele Mut geschöpft haben, um wieder ein paar Schritte weiterzugehen auf einem schweren Weg.
Wir sehen nicht in die Herzen derer, die heute hier mit uns versammelt sind, und wissen nicht, was sie freut oder auch bedrückt, welche Hoffnungen und Ängste sie mit sich herumtragen und auch hierher mitbringen. Vielleicht sollten wir manchmal mehr darüber sprechen – wahrscheinlich würde das uns allen gut tun, weil wir dann erfahren würden, wie viel Gott auch heute, in unserer Mitte, wirkt.
Weil uns eine solche Offenheit nicht leicht fällt, wollen wir uns jetzt wenigstens innerlich einander zuwenden und miteinander vor Gott tragen, was uns bewegt.

Fürbitten
„Wer dieses Brot ist, wird leben in Ewigkeit.“ Beten wir heute für alle, deren Hunger nur Gott stillen kann.

- Für jene Menschen in der Kirche, die sich durch ihr Amt verpflichtet wissen, auf schwierige Fragen Antworten zu geben.

– Stille –
Christus, höre uns.

- Für die Völker, die im Krieg liegen und keinen Ausweg aus der Spirale von Hass und Gewalt finden.
- Für die Schwerkranken, die um ihre Zukunft bangen, und für jene, die auf den Tod als Erlösung warten.
- Für alle, denen ihr Leben sinnlos vorkommt: für die in Familie oder Beruf Gescheiterten, für alle, die von niemandem gebraucht werden.
- Für alle unter uns, die heute mit einem besonderen Anliegen zu diesem Gottesdienst gekommen sind.

Guter Gott. Du kannst die Hungernden sättigen. Auf dich vertrauen wir heute und alle Tage unseres Lebens.



23. August 2015
21. Sonntag im Jahreskreis (B): Zu wem sollen wir gehen?

Einführung
Es gibt in unserem Leben Situationen, in denen wir vor der Entscheidung stehen, wo wir unser Leben festmachen: an Werten wie Geld und Einfluss oder an solchen wie Menschlichkeit und Glaube an Gott.
Entscheidungen dieser Art fallen nicht vom Himmel, sie fließen aus dem hervor, wie wir sonst denken und leben. Das ist einer der Gründe, warum für uns die regelmäßige Feier des Gottesdienstes so wichtig ist. Wenn wir hier immer wieder Gottes Wort hören und ihm Antwort geben in unserem Beten und Singen, dann sind wir damit auch auf schwierige Situationen im Leben vorbereitet. Dann dürfen wir die Gewissheit haben, dass wir unser Ja sagen können zu dem, was Gott von uns will, so dass wir einst dorthin gelangen, wo die wahren Freuden sind.

Fürbitten
Geist und Leben schenkt uns Gott. Darum dürfen wir ihm vertrauen und zu ihm beten:

- Für die Kirche, die in unseren Tagen herausgefordert ist, Antwort zu geben auf die großen Fragen der Menschheit.

– Stille –
Gott, sende uns deinen Geist.

- Für die Menschen, die nach Orientierung suchen und nicht wissen, wer ihnen Halt gibt.
- Für die Frauen und Männer, die in Politik und Gesellschaft den Ton angeben.
- Für die jungen Menschen, die einer Fülle von Angeboten ausgesetzt sind, die sie locken.
- Für alle, deren Lebensweg auf dieser Erde in dieser Woche zu Ende geht.

Gott, du gibst uns Halt und Sicherheit. Dir danken wir, und dich preisen wir in dieser Zeit und in Ewigkeit.



30. August 2015
22. Sonntag im Jahreskreis (B): Wünsche

Einführung
Im Märchen kommt immer wieder das Motiv vor, dass jemand drei Wünsche frei hat. Was würden wir uns wünschen? Gesundheit für uns und unsere Angehörigen, materielle Sicherheit, Frieden? Oder was sonst? Käme da auch etwas vor wie: eine große Liebe zu Gott, Wachstum in der Gnade? Gehören solche Werte auch zu unseren gemeinsamen Wünschen? Vielleicht nicht mit diesen Worten, aber der Sache nach? Beten wir regelmäßig darum, dass unsere Beziehung zu Gott lebendig bleibt? Wenn wir hier zur Messfeier zusammenkommen, ist das sicher ein Zeichen, dass uns das Leben mit Gott etwas bedeutet. Nehmen wir jetzt die Gelegenheit wahr, diese Beziehung zu pflegen!

Fürbitten
Wir Menschen sind immer wieder vielerlei Versuchungen ausgesetzt. Darum beten wir:

- Für alle, die als Hirten in der Kirche eingesetzt sind und deren Wort und Beispiel als Zeugnis von Gottes Wirken in der Welt verstanden wird.

– Stille –
Gott, unser Vater.

- Für jene Frauen und Männer, die durch Gesetze das Zusammenleben regeln und für Gerechtigkeit und Menschenwürde für alle zu sorgen haben.
- Für alle, die um ihrer Eigenart oder ihrer Überzeugung willen verfolgt, benachteiligt oder verachtet werden.
- Für die Opfer von Gewalt, für alle, denen Unrecht geschieht.
- Für die Menschen, die verstrickt sind in Selbstgerechtigkeit und keinen Blick mehr haben für die Anliegen, Nöte und Sorgen anderer.

Gott, unser Vater. Du kennst die Herzen der Menschen. Dir können wir uns anvertrauen. Dafür danken wir dir und preisen dich, jetzt und in Ewigkeit.




6. September 2015
23. Sonntag im Jahreskreis (B): Taube hören, Stumme sprechen

Einführung
Taube hören und Stumme sprechen, haben einst die Menschen in Galiläa staunend und zutiefst betroffen von Jesus gesagt. Dieses Wunder geschieht durchaus auch heute: Man staunt nicht selten, wie gerade junge Menschen, aber nicht nur junge, angerührt werden von der Gestalt Jesu und von seiner Botschaft, und man ist betroffen, wenn auf einmal Menschen aus dem eigenen Bekanntenkreis oder auch solche, die im Licht der Öffentlichkeit stehen, sich freimütig zu ihrer christlichen Glaubensüberzeugung bekennen. Solche Erfahrungen sind heute gar nicht selten. Auch hier in unserer sonntäglichen Versammlung, geschieht dieses Wunder: Menschen werden getroffen von einem Wort der Verkündigung, vom Text eines Gebets oder eines Gesanges. Füreinander sind wir hier Zeugen des Glaubens: durch unser Hiersein, durch unser gemeinsames Beten und Singen.

Fürbitten
Einst brachten die Menschen ihre Kranken zu Jesus, damit er sie berühre und heile. In dem gleichen Vertrauen, das sie bewegte, wollen wir dem Herrn die Anliegen unserer Zeit vortragen:

- Öffne immer neu die Ohren und die Herzen deiner Gläubigen für dein Wort, und mache alle Christen zu frohen Verkündern deiner Botschaft.

– Stille –
Christus, höre uns.

- Erfülle die Regierenden mit Ehrfurcht vor dem Leben und der Würde eines jeden Menschen.
- Schenke den Menschen in den Hungergebieten eine gute Ernte, gib den Kranken Trost und den Einsamen Geborgenheit.
- Segne all unsere Bemühungen um Frieden und Liebe unter uns, gib uns Kraft zu verzeihen, wo uns Unrecht geschehen ist, mache uns füreinander zu glaubwürdigen Zeugen deines Heils.

Herr, unser Gott, für alles, was du uns Gutes tust, danken wir dir und preisen dich jetzt und in Ewigkeit.



13. September 2015
24. Sonntag im Jahreskreis (B): Kreuzesnachfolge

Einführung
Im Leben geht manches anders, als wir es gerne hätten. Auch das Scheitern, die Niederlage, das Misslingen dessen, was wir für gut halten, gehört dazu. Besonders bitter ist es, wenn offensichtlich Unrecht über Recht, das Böse über das Gute triumphiert. In solchen Situationen kommen wir unserem Herrn besonders nahe: Er, der nur Gutes wollte und tat, wurde ans Kreuz geschlagen. Aber in ihm hat sich auch erwiesen, dass der Sieg des Bösen nicht endgültig ist. Er ist auferstanden. Das feiern wir hier und jetzt. Und je mehr wir unser Leben und Schicksal verbinden mit dem unseres Herrn, desto zuversichtlicher dürfen wir sein, dass auch auf unser Kreuz die Auferstehung folgen wird.

Fürbitten
„Wer sein Leben um meinetwillen verliert, wird es retten“, sagt unser Herr. Zu ihm lasst uns beten:

- Für alle, die um des Himmelreiches willen auf persönliches Eigentum oder Familie verzichten und die sich mühen, ganz in der Nachfolge ihres Herrn zu leben.

– Stille –
Herr, erbarme dich.

- Für die Völker, die keinen Ausweg aus Krieg oder Bürgerkrieg finden.
- Für die Frauen und Männer, die sich in der Öffentlichkeit für die Rechte der Schwachen einsetzen und dafür persönliche Nachteile in Kauf nehmen.
- Für die Menschen, die ein schweres Kreuz zu tragen haben.
- Für die jungen Menschen, die sich einsetzen für den Frieden, für mehr Gerechtigkeit und für die Zukunft unserer Welt.

Vater im Himmel, du vermagst alles zum Guten zu führen. Dir vertrauen wir, und dir danken wir, jetzt und in Ewigkeit.




20. September 2015
25. Sonntag im Jahreskreis (B): Auf Seiten der Kleinen

Einführung
Jeder von uns wäre irgendwann in seinem Leben schon einmal gerne der Größte gewesen: der Größte, der Stärkste, der Intelligenteste, der Schnellste, der Tüchtigste. Dieser Wunsch ist nur allzu menschlich. Die Wirklichkeit ist jedoch meist anders: Es gibt immer welche, die uns voraus sind, die uns überlegen sind, denen wir uns unterzuordnen haben. Diese Erfahrungen machen schon Kinder, und sie begleitet uns ein Leben lang. Aber vielleicht ist das auch gar nicht schlecht. Hier, in der Messfeier, begegnen wir immer wieder dem, der selbst stark war und sich trotzdem ganz auf die Seite der Schwachen gestellt hat, bis hin zu seinem gewaltsamen Tod. Und so sind wir ihm besonders nahe, wenn wir in unserem Leben auch nicht auf dem ersten Platz stehen.

Fürbitten
Zu Gott, unserem Vater, der sich der Schwachen annimmt, wollen wir beten:

- Für jene Menschen, die sich selbstlos in den Dienst anderer stellen: als Sozialarbeiter oder in der Kranken- und Altenpflege, als Missionare und Entwicklungshelfer.

– Stille –
Gott, unsere Zuflucht und Kraft.

- Für jene, die der Hilfe bedürfen: die Arbeitslosen und die Heimatlosen, die Gescheiterten und die Verzweifelten.
- Für jene Frauen und Männer, die ihr Leben zum Zeugnis für Gott einsetzen wollen: als Ordensleute und Priester, als Katecheten oder als Führer der Kirche.
- Für jene, die im öffentlichen Leben eine Rolle spielen: als Politiker oder Wirtschaftsleute, als Lehrer oder Journalisten.
- Für jene, die nie auffallen: die als Väter oder Mütter für ihre Kinder da sind, die treu ihre tägliche Pflicht erfüllen.

Gott, unser Vater, bei dir liegt die Macht, alles zum Guten zu führen. Dich preisen wir jetzt und in Ewigkeit.




27. September 2015
26. Sonntag im Jahreskreis (B): Das Böse überwinden

Einführung
Es ist ein guter Brauch, dass wir uns am Beginn der Messfeier immer für einen kurzen Augenblick darauf besinnen, dass wir sündige Menschen sind. Denn die Selbstverständlichkeit, dass wir hier Gott begegnen können, kann uns dazu führen, dass wir diese Begegnung allzu leicht nehmen. Darum wollen wir jetzt kurz innehalten und unseren Blick auf unseren Herrn richten und auf uns selbst, so wie wir vor ihm sind. Dabei braucht uns keine Angst zu plagen, wenn uns vielleicht auch Sünde und Schuld drücken, denn unser Gott zeigt seine Macht nicht im Strafen, sondern vor allem im Erbarmen und im Verschonen.

Fürbitten
Beten wir zu unserem Herrn Jesus Christus, der gekommen ist, um das Böse zu überwinden.

- Wir beten für alle, die sich in dieser Welt um Versöhnung bemühen: sei es im Großen als Politiker und Meinungsmacher, sei es im kleinen alltäglichen Leben in der Familie oder Nachbarschaft.

– Stille –
Herr, erbarme dich.

- Wir beten für die Kirche, der es aufgetragen ist, für Wahrheit und Recht einzustehen, sei es gelegen oder ungelegen.
- Wir beten für alle Opfer von Unrecht und Gewalt, für alle Kinder und Frauen, die unterdrückt und ausgebeutet werden.
- Wir beten für die Menschen, die schwere Schuld auf sich geladen haben, und für jene, die über sich selbst verzweifeln.
- Wir beten für alle Mitglieder unserer Gemeinde, die in einer schweren Entscheidung stehen.

Vater im Himmel, in deiner Hand sind wir geborgen. Dir danken wir, und dich preisen wir, jetzt und in Ewigkeit.


 10 Leitsätze
zur Formulierung von Fürbitten


Weitere Hilfen:
 Mit der Not der Welt
vor Gott.
Inhalte und Formen
der Fürbitten

(Pastoralliturgische
Hilfe 11)
Deutsches Liturgisches Institut, Trier 2001, 69 Seiten.
Bestell-Nr. DLI 5011
Die Broschüre geht u.a. auf folgende Fragen ein: Was ist fürbittendes Gebet? Was hilft das Fürbittgebet? Wie werden die Fürbitten vorbereitet? Wie werden die Fürbitten formuliert? Wie geht man mit (gedruckten) Vorlagen um?

 Aktuelle Fürbitten (Bistum Trier)











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