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16. März 2006

Leitartikel
Zuspruch und Anspruch
Die Liturgie als polare Spannungseinheit
(Reinhold Malcherek)

Inhalt
  • Wohin mit der alten Osterkerze?
  • Theorie und Praxis. Von Versuchen, den Bereich von Hochgebet, Brotbrechung und Kommunion dem Sinn entsprechend zu gestalten
  • Karfreitag und Eucharistie
  • Fürbitten – Ort
  • Ort für das Evangelium
  • Osternacht bis Weißer Sonntag (B)
  • Mit Herz und Mund. Plädoyer für eine langfristige Gesangspflege

  • gd Auf zwei Minuten

    Es ist eine geniale pastorale Idee, die der Frankfurter City- und Medienseelsorger Bruder Paulus Terwitte in einem Interview in der Zeitschrift „Lebendige Seelsorge“ geäußert hat: zwei Stunden „Deutschland betet“ (s. Kasten S. 44). Der Weltjugendtag hat nicht zuletzt insofern Staunen erregt, als sich dabei die Kirche von ihrer ureigensten Aufgabe her gezeigt hat: als Gemeinschaft betender Menschen. So hatte man Kirche schon lange nicht mehr wahrgenommen. Und inzwischen sind zahlreiche Menschen und Gruppen auf vielfältige Weise bemüht, etwas von dem Feuer, das da aufgeleuchtet war, an vielen Orten am Leben zu erhalten, es zu nähren und zu pflegen. Warum nicht auch auf Bundesebene – auch in den anderen Ländern unseres Sprachraums, und man könnte auch noch weiter denken, so dass es vielleicht eines Tages sogar hieße „Europa betet“? Natürlich kann man sagen: Das gibt es doch bereits: An jedem Sonntag feiern Millionen Katholiken die Eucharistie und evangelische Christen ihren Hauptgottesdienst und ähnlich die anderen bei uns vertretenen christlichen Konfessionen und Denominationen. Wozu also eine solche Aktion „Deutschland betet“? – Weil, so ist zu antworten, bei der Feier des Sonntags und unserer großen Feste uns selbst und erst recht unseren kirchenfernen Mitmenschen kaum mehr bewusst ist, dass es diese Gemeinschaft der Gottzuwendung gibt und was tatsächlich ihr wichtigstes Handeln ist. „Deutschland / Österreich / die Schweiz / Liechtenstein / Luxemburg / das Südtirol / das Elsass betet“ – oder Länder, in denen nur eine kleine Minderheit Deutsch spricht, die aber die Mehrheit für ein solches Unternehmen gewinnen kann – das wäre das Zeugnis einer Kirche, die im Wesentlichen etwas ganz anderes ist, als die Diskussionen um Strukturreformen, finanzielle und soziale Probleme in kircheneigenen und kirchennahen Einrichtungen oft ahnen lassen. Der Papst hat mit seiner ersten Enzyklika gezeigt, dass eine durch und durch positive Botschaft heute ankommt. Beten – miteinander und füreinander – ist eine absolut positive Sache. Und diese Idee wäre sogar ökumenisch umzusetzen, ohne dass irgendeine Seite Angst um ihre theologische Identität oder um ihr äußeres Profil haben müsste, meint
    Ihr Eduard Nagel

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