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16. Februar 2009

Leitartikel

Ein Liederfrühling
Zehn Jahre Kirchengesangbuch der Schweiz (KG)
Dr. Walter Wiesli, Immensee


Inhalt

  • Neue Materialien im Angebot des Deutschen Liturgischen Instituts
  • Schweiz: Bußgottesdienste ohne Generalabsolution
  • Neue Wege der Buße Ein Buch auf dem Hintergrund 15-jähriger Erfahrungen
  • Konzil annehmen!
  • Segen geht den Menschen nahe
  • Konzelebration: Wer zuerst?
  • „Brüder“ und „Schwestern“
  • 3.– 4. Sonntag der Osterzeit
  • Publikationen


  • gd Auf zwei Minuten

    Liebe Leserin, lieber Leser,
    in einer Zuschrift zum neuen Layout vermisst ein Leser die in den letzten zwei Jahren zu den Hochfesten und Sonntagen abgedruckten Entlass- und Segenswünsche. Das zeigt, dass diese als Hilfe empfunden worden sind. Warum sie jetzt fehlen: Im Zusammenhang mit der Erneuerung des Layouts haben Redaktionsbeirat und Herausgeber überlegt, ob auch inhaltlich neue Akzente gesetzt werden sollten. Dabei wurde als wichtiges Anliegen genannt: Was kann mittelfristig für die Umsetzung der vollen Leseordnung und für den weithin vernachlässigten Antwortpsalm getan werden? Mehr als von einzelnen Artikeln zu diesen Themen darf man sich wahrscheinlich – so die Überlegung – erwarten, wenn über einen längeren Zeitraum hinweg eine ganz konkrete Hilfe angeboten wird. Als mögliche Lösung erschien ein ganz kurzer Kommentar bei den Anregungen zu den Sonntagen und Hochfesten, und zwar ein Kommentar, der den Zusammenhang aller vier Elemente aufzeigt und damit vielleicht/ hoffentlich als Gedankengang für die Predigt ein Impuls sein kann. Der erforderliche Platz war nur zu gewinnen durch Verzicht auf etwas Vorhandenes. Im Vertrauen, dass die Beispiele für Entlass- und Segenswünsche der letzten Jahre inzwischen vermittelt haben, wie so etwas einfach zu formulieren ist, fiel dann die Entscheidung, auf dieses Element zugunsten des neuen zu verzichten. Damit verbindet sich die Hoffnung, dass manche Appetit bekommen, die bisher oft unterschätzte Chance wahrzunehmen, die in der Vollgestalt des Wort-Teiles der sonntäglichen Eucharistiefeier liegt. Mehr Gotteswort – entsprechend vorgetragen – kann manches Menschenwort ersparen, meint
    Ihr Eduard Nagel


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