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18. September 2003

Leitartikel
Darf es etwas mehr sein?
Vom Überschuss Gottes in der Liturgie
(Reinhold Malcherek)

Inhalt
  • Master-Studiengang in Theologie und Kirchen-Architektur
  • Gottes Dienst Qualität. Ein pastoraltheologischer Blick auf die Feierkultur von Sonntagsgottesdiensten in der Stadt Wien
  • Neume, Geste, Stimme. Internationaler Gregorianik-Kongress in Hildesheim
  • Einladung zur Kommunion bei Beerdigungen und Trauungen?
  • 29. bis 30. Sonntag im Jahreskreis (B)
  • Aufgaben für den Sachausschuss Liturgie im Oktober

  • gd Auf zwei Minuten

    In diesen Tagen kann die Schwesterzeitschrift von gd praxis gottesdienst ihr einjähriges Bestehen feiern. Herausgeber, Redaktion und Verlag haben vor einem Jahr das Projekt nicht ohne Herzklopfen in Angriff genommen:
    Wird sich heute, da kirchliche Presse und Zeitschriften allenthalben über schwindende Abonnentenzahlen klagen und zusätzlich im Internet eine noch unberechenbare Konkurrenz auftaucht, ein neues Organ durchsetzen können? Wenigstens so weit, dass sich die investierte Arbeit, Kraft und Zeit lohnen und kein untragbares Dauerdefizit entsteht? Die Verantwortlichen gingen das Wagnis ein im Blick auf die Situation, dass immer mehr Laien Verantwortung übernehmen (müssen) als Gottesdienstleiter/innen und in Vorbereitungsgruppen, als Lektor/innen und Kommunionhelfer/innen, vor allem auch als nebenamtliche und ehrenamtliche Kirchenmusiker/innen, Küster/innen, „Oberministrant/innen“ usw. Sie alle tragen viel bei zu einem gepflegten, würdigen Gottesdienst, und die meisten von ihnen haben dafür nur wenig Ausbildung. Und selbst jene, die ausgebildet sind – bis hin zu den echten Profis – sind dankbar für Tipps und Hinweise, wie Gottesdienste lebendig und stimmig gestaltet werden können. Nach einem Jahr wissen wir: Die Entscheidung war richtig, die Resonanz zeigt, dass eine Marktlücke getroffen wurde und dass das „Produkt“ stimmt. Pfarrer haben praxis gd im Kombi-Abo für sich selbst oder zur Weitergabe bestellt, nicht wenige in größerer Stückzahl, um den PGR und jedem Vorbereitungskreis ein eigenes Exemplar zur Verfügung zu stellen. Ebenso haben Laien, die auf die Zeitschrift aufmerksam wurden, sie für sich persönlich abonniert. Die Redaktion hat gelernt, dass die gd-Bezieher nicht eine einfachere Version von gd erwarten, sondern zusätzliche Hilfen und ergänzendes Material. Leser/innen berichten zunehmend aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz und tragen damit bei zur inhaltlichen Gestaltung. Nicht ganz einfach ist die zeitliche Abstimmung, da die einen Gemeinden einzelne Gottesdienste langfristig vorbereiten, während anderswo eher im letzten Augenblick nach einer zündenden Idee gesucht wird. Aber kontinuierlich steigt die Zahl der Abonnenten und das freut
    Ihren Eduard Nagel

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