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10. Januar 2008

Leitartikel
Gemeinde, Priester und Theologie im Blick
Überlegungen zur Organisation von Gottesdiensten an hohen Feiertagen in Seelsorgeeinheiten
Christoph Freilinger


Inhalt
  • Studienwochenenden
  • Kommen, um ihn anzubeten. Die „Sterndeuter aus dem Osten“ – geistliche Lehrer für heute
  • Ein Zwischenruf aus der Ministrantenpastoral
  • Aschermittwoch bis 3. Sonntag der Quadragesima (A)
  • Hat die eucharistische Anbetung noch Zukunft? Zur Auswertung der gd-Umfrage zur eucharistischen Anbetung in gd 22/07



  • gd Auf zwei Minuten

    Die Thesen am Ende der Breitspalte auf dieser Seite sind wahrscheinlich provozierend: Ist es pastoral klug, wenn in einer Seelsorgeeinheit nur ein Priester zur Verfügung steht, das Triduum sacrum wirklich nur einmal zu feiern? Und ist es nicht eine Brüskierung der vielen Gottesdienstbeauftragten, wenn sie an Gründonnerstag nicht eine Wort-Gottes-Feier nach der Ordnung des Wortgottesdienstes der Messfeier vom Abendmahl und am Karfreitag nicht einen Gottesdienst gemäß dem Messbuch leiten sollen, wie es sogar eine offizielle Rahmenordnung vorsieht? Den Mut, solche Thesen in den Raum zu stellen, nimmt die Redaktion aus einem Gespräch über diese Fragen, in dem sich große Hilflosigkeit zeigte. Betroffene haben natürlich vor allem ihre eigene Situation und die Menschen vor Augen, denen künftig nicht mehr das gleiche Angebot gemacht werden kann wie bisher. So ist es kein Wunder, dass fast alle momentan gefundenen Lösungen kaum weiter reichen, als bis auch der jetzt noch rüstige und hilfsbereite Priesterpensionär oder eine andere Aushilfe nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Und dann war auch die Rede von den Laien, die als Gottesdienstleiter/innen einspringen sollen: Manche werden mit dieser Aufgabe überfordert sein, andernorts werden solche Gottesdienste, weil kürzer, beliebter sein als die Hochform selbst. Entsteht da nicht, ungewollt, eine Parallelstruktur, die sich auf Dauer verheerend auswirkt für das gesamte Liturgieverständnis? Im Ringen um Gottesdienste und Gottesdienstzeiten droht viel Enttäuschung und Verbitterung, auch ungesunder Streit, wenn es keine allgemein verbindlichen Kriterien gibt und sich Stärkere auf Kosten Schwächerer durchsetzen. Fazit: Es braucht Regeln, an die man sich halten kann – und muss. Aber diese sollen nicht nur von oben kommen, gleichsam vom Himmel fallen, sondern gemeinsam gefunden werden in intensiver Auseinandersetzung, an der alle, die es angeht, beteiligt sind. „Gottesdienst“ möchte dafür ein Forum sein, auf dem ausgelotet wird, was möglich ist und was nicht und mit welchen Konsequenzen. Hier ist erlaubt, das auszusprechen, was man denkt, was aber vielleicht vor Ort nicht über die Lippen geht. Rege Beteiligung wünscht sich
    Ihr Eduard Nagel


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