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18. Juli 2016


Leitartikel

Der Himmel geht über allen auf
Das „Haus der Religionen – Dialog der Kulturen“ in Bern
Dr. Gunda Brüske, Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz, Fribourg/Schweiz



Inhalt

  • Zur neuen Präfation für das Fest der hl. Maria Magdalena
  • Alternative zu trad. Tischgebeten
  • Zur Präfation am Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel
  • Die Maronitische Kirche
  • 20. – 26. Sonntag im Jahreskreis (C)



  • gd EDITORIAL

    Liebe Leserinnen und Leser,
    es war vor etwa 50 Jahren, in den späten 1960er Jahren, dass eine neue Gattung des Kirchenbaus seinen Siegeszug antrat: das ökumenische Gemeinde- bzw. Kirchenzentrum, in dem mehrere Konfessionen ihre Gottesdienste unter einem Dach feiern. Die ökumenischen Aufbrüche in der Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils, aber auch Ressourcenknappheit bildeten den Nährboden für diese Idee, die allein in Deutschland bisher 60 Mal realisiert wurde – unzählige ökumenische Kapellen und „Räume der Stille“ in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und Justizvollzugsanstalten nicht mitgerechnet. Und bereits die Frühe Neuzeit brachte in gemischtkonfessionellen Territorien vereinzelt Simultankirchen hervor. Werden vielleicht in naher Zukunft vermehrt Gebäude entstehen, in denen nicht nur Christen verschiedener Konfessionen ihre Gottesdienste feiern, sondern auch Anhänger anderer Religionen ihrem jeweiligen Kult nachgehen können? In einer fortschreitend säkularisierten Gesellschaft werden wohl nicht nur die Christen, sondern alle Religionen ein Stückchen enger zusammenrücken müssen. Noch sind Einrichtungen wie das in dieser Ausgabe vorgestellte „Haus der Religionen“ in Bern in ihrer Existenz einmalig oder gehen wie das „House of One“ in Berlin (www.house-of-one.org), das eine (evangelische) Kirche, eine Moschee und eine Synagoge umfassen soll, über das Planungsstadium noch nicht hinaus. Doch lohnt es sich, diese schillernden Projekte genau im Blick zu behalten: als Lernorte – auch liturgisch-gottesdienstlicher Art – mit Modellcharakter.
    Ihr Manuel Uder


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