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Dezember 2011


Schwerpunkt:


  • „Fleisch geworden“


    Aus dem Inhalt:
  • Evensong
  • Heilige Nacht
  • Pgd online
  • Weihnachtsmessen
  • Offene Kirchen und Kapellen
  • Ankündigung der Feste
  • Einführungen zu den Schriftlesungen - 3. Adventssonntag bis Fest der Heiligen Familie (B)
  • Weihnachtsschmuck bis Lichtmess?



    Ich meine:

    Liebe Leserinnen und Leser,
    die Strukturreformen in den Diözesen bringen Ängste mit sich. Was bleibt uns von dem, was wir bisher hatten? Betroffen ist vor allem das gottesdienstliche Leben, denn hier begegnen Kirchentreue und Kirchenferne am häufigsten und am intensivsten der Kirche. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen: Es gibt zwei Weisen, an die Sache heranzugehen, von denen abhängt, wie es weitergeht. Fragt man: Was können wir hinüberretten?, so wird es wenig sein und absehbar immer noch weniger werden. Das zeigt sich, wo zunächst Werktagsmessen ersatzlos gestrichen wurden und jetzt die Sonntagsmesse an der Reihe ist. Fragt man jedoch: Was kann ich tun? Ich als Lektor/in, als Küster/ in, als ausgebildete/r Gottesdienstleiter/ in, als Mitglied des PGR, als Mitglied der Frauengemeinschaft oder des Kirchenchores, als Mutter von Kindern im Schulalter, die mit anderen Müttern Kontakt hat, als Mensch, der singen oder musizieren kann, als jemand, der eigentlich gerne wenigstens einmal in der Woche an einem Gottesdienst teilnehmen möchte. Und wer macht vielleicht mit? Und was gibt es an Material, wer kann mir/uns, wenigstens für den Anfang, helfen? Es gibt mehr Leben in der Kirche, als in Statistiken erfasst wird, und es gibt vor allem viele Menschen, die offen sind für Gottes Geist und bereit, das ihnen Mögliche zu tun. Eben Menschen, wie Sie, liebe Leserinnen und Leser. Wir sollten nach solchen Menschen mit unterschiedlichen Begabungen Ausschau halten, sie entdecken und einladen und ermutigen mitzumachen, meint
    Ihr
    Eduard Nagel

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