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November 2003
- Inhalt
- Totengedenken
- Advent
- Krippenspiel
- Es kommt ein Schiff - Ein Zeichen begleitet durch den Advent
- Vor Gott sein - Gebete formulieren (letzter Teil)
- Christkönigssonntag
- Leben mit den Toten - Ein Gedenkbuch in der Gemeinde
- Gebete beim Anzünden der Adventskerzen
- Einführungen zu den Schriftlesungen - vom Weihetag der Lateranbasilika
bis zum 2. Adventssonntag C
- Material- und Buchtipps - zum Kirchenjahr, zu Advent und
Weihnachten
Ich meine
Liebe Leserinnen und Leser,
haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass jeden Tag für Sie gebetet wird? Schwestern und Brüder in zahlreichen Ordensgemeinschaften, Bischöfe, Priester und Diakone versammeln sich täglich mehrmals zum Stundengebet. Im Auftrag der Kirche beten sie für die Welt und für die ganze Kirche. Seit dem Urchristentum ist das Gebet füreinander ein wesentlicher Bestandteil des Gemeindelebens.
Paulus erinnert in seinen Briefen daran. Die Kirche weiß sich im täglichen Gebet mit der „himmlischen Liturgie“ vor Gottes Thron verbunden und setzt das Gebet Jesu Christi fort – durch den Lobpreis Gottes, durch Danksagung und Fürbitte. Dieses tägliche Gebet ist nun aber keineswegs Aufgabe von „Spezialisten“. Es ist Sache der ganzen Kirche und jeder konkreten Gemeinde:
„Das öffentliche und gemeinsame Gebet des Volkes Gottes gilt mit Recht als eine der Hauptaufgaben der Kirche“ (Allgemeine Einführung in das Stundengebet, Art. 1). So sollte in jedem Kirchengebäude jeden Tag wenigstens ein Gottesdienst stattfinden. Das muss gar nicht immer die liturgische Hochform der Eucharistiefeier sein, das können ebenso Wort-Gottes-Feier, Morgen- oder Abendlob, Rosenkranz, Kreuzweg, Maiandacht, musikalische Andacht, Schriftmeditation, Anbetung, Segensfeiern u.v.m. sein. Wichtig ist, dass sich jeden Tag Menschen zum Gebet versammeln, dass dazu alle eingeladen und willkommen sind. Es wäre doch schön, wenn auf diese Weise das noch stärker Wirklichkeit würde, was ein englischer Dichter einmal so formuliert hat: „Denn wie der Morgen ohne Halten als Leuchten um die Erde geht, scheint auf in wechselnden Gestalten ein unaufhörliches Gebet“,
meint Ihre
Iris Maria Blecker
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