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Januar 2007

Schwerpunkte:

  • Aschermittwoch
  • Darstellung des Herrn
  • Lektorendienst


    Aus dem Inhalt:

  • Noch immer Weihnachten Darstellung des Herrn – 2. Februar
  • Gebetswoche für die Einheit der Christen
  • Ähnlich und doch anders Tagzeitenliturgie und Wortgottesdienst im Vergleich
  • Tag der Ehepaare
  • Einführungen zu den Schriftlesungen Vom Neujahrstag bis zum 4. Sonntag i. Jk. C

    Ergänzende Links zur Ausgabe 1 (Stand bei Drucklegung):

  • Gebetswoche für die Einheit der Christen:
           http://www.oekumene-ack.de/Meldung.49+M540b02c1fb8.0.html
  • Darstellung des Herrn - 2. Februar:
           www.liturgie.ch/Archiv/Archiv14.html

  • Ich meine:

    Liebe Leserinnen und Leser,

    wird in ihrer Gemeinde eigentlich regelmäßig der Antwortpsalm nach der ersten Lesung gesungen? Das Messbuch sieht diesen als „wesentliches Element des Wortgottesdienstteils“ für alle Eucharistiefeiern (auch für Wort-Gottes-Feiern und Sakramentenfeiern) vor, seitdem die Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil den reichen Gebetsschatz des biblischen Psalmenbuches in Anknüpfung an urkirchliche Praxis wieder in unsere Liturgie eingeführt hat. Psalmen sind gleichsam verdichtete Lebenserfahrung, sie künden von den großen Heilstaten Gottes an den Menschen und sind zugleich auch Gebet an Gott: Dank, Bitte, Jubel, Klage.Wenn ein Kantor / eine Kantorin vom Ambo aus den Antwortpsalm singt, verkündet er / sie dadurch Gottes Wort. Zugleich macht sich die Gemeinde den Psalm als Verkündigung und Gebet zu eigen, indem sie mit dem Kehrvers einstimmt. Auf diese Weise stellen wir uns singend in die lange Reihe derer, die über Jahrtausende mit den Psalmen zu Gott gebetet haben.Wir werden hineingenommen in die Heilsgeschichte Gottes mit seinem Volk. Eindrucksvoll war dies am 2. Adventssonntag zu erleben: „Der Herr hat Großes an UNS getan“ haben wir gesungen und so die gehörten Aussagen über das Handeln Gottes an seinem Volk zu unserer ganz persönlichen Geschichte gemacht. – Auf einem Studienwochenende ergab sich bei einem Rundgespräch, dass in denGemeinden der Mehrzahl der Teilnehmer/innen der verkündigende Psalmengesang gar nicht praktiziert wird. „Zum Zwischengesang“ werden einfach Lieder gesungen. – Ein bedauerlicher Missstand, den es dringend zu beheben gilt,

    meint Ihre

    Iris Maria Blecker

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