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Juli 2016


Schwerpunktthemen:


  • Themenschwerpunkt: Schriftlesungen

    Aus dem Inhalt:

    Evangeliar
    Dass die Laien sprechen – Zur Geschichte des Lektorendienstes
    „Ich bin bereit“ – Die Einführung von Lektorinnen und Lektoren im Gottesdienst
    Einführungen zu den Schriftlesungen – Vom 14. Sonntag im Jahreskreis (C) bis zum 19. Sonntag im Jahreskreis (C)
    Liturgische Bildung von Laiendiensten – Ein Thema für Liturgiekreise und Liturgieverantwortliche

    Ich meine:

    Es gibt bestimmte liturgische Grundelemente, die dürfen in einem Gottesdienst, der sich christlich nennen möchte, nicht fehlen: Dazu gehört das Lesen von Ausschnitten aus der Heiligen Schrift. Schriftlesungen und Psalmengesänge sind von Anfang an Bestandteile der Liturgie. Sie sind jedoch kein Selbstzweck. Eine Episode aus der Vita des heiligen Antonius, verfasst vom Kirchenvater Athanasius, kann dies verdeutlichen: Als der junge Antonius einen Gottesdienst in seiner örtlichen Kirche besuchte, wurde gerade eine Stelle aus dem Matthäusevangelium gelesen: „Wenn du vollkommen sein willst, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!“ (Mt 19,21) Antonius verstand diesen Vers direkt an sich selbst gerichtet und gab all seinen Besitz den Bedürftigen. Ebenso radikal ernst nahm er in der Folgezeit weitere Schriftlesungen, die er während des Gottesdienstes hörte, was ihn schließlich dazu brachte, sein Leben fortan als frommer Einsiedler zu führen. Der Kern dieser Erzählung ist Folgender: Antonius hat verstanden, dass Christus uns in den Worten der Heiligen Schrift direkt ansprechen möchte. Umgekehrt bedeutet das aber auch: Wenn bestimmte Schriftlesungen nicht gelesen werden oder gar durch profane Texte ersetzt werden, die dem Lebensgefühl der Menschen vermeintlich besser entsprechen, dann entzieht man Gott die Möglichkeit, durch die Heilige Schrift zu sprechen, meint
    Ihr
    Manuel Uder



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