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April 2017


Schwerpunktthemen:


  • Themenschwerpunkt: Das Pfingstfest

    Aus dem Inhalt:

    Osterzeit
    Pfingstnovene
    Der 50. Ostertag – Geschichte und Liturgie des Pfingstfestes
    Direktorium
    Einführungen zu den Schriftlesungen – Vom Karfreitag bis zum 3. Sonntag der Osterzeit (A)
    Herz-Jesu-Fest?
    Alle sollen singen – Fünf Regeln für das Singen im Gottesdienst aus dem Jahr 1761
    Im nächsten Heft

    Ich meine:

    In der Antiphon des Magnificats in der Zweiten Vesper des Pfingstsonntags, also dem letzten Gottesdienst der Osterzeit, heißt es: „Heute sind die fünfzig Tage erfüllt.“ Damit ist gemeint: „Heute findet die fünfzig Tage umfassende Feier von Ostern ihr Ende.“ In der Realit.t ist es leider oft so, dass diese lange Zeitspanne überhaupt nicht als eine zusammenhängende österliche Freudenzeit wahrgenommen wird. Nicht erst am Pfingsttag erscheint uns Ostern schon reichlich fern. Was soll man also tun, um den Jubel der Osternacht die ganze Osterzeit hindurch bis Pfingsten wachzuhalten? Die klassischen Messformulare, die aus den Orationen und den Versen zur Eröffnung, zur Gabenbereitung und zur Kommunion bestehen, tragen deutlich .sterlichen Charakter. Doch sind diese Verse – zumindest in deutschsprachigen Gemeindemessen – selten in ihrem Wortlaut zu hören. Dabei bietet das neue „Münchener Kantorale“ ausgewählte Vertonungen dazu an. Jedoch sollte die gesamte Liedauswahl für die Gottesdienste der Osterzeit einen österlichen Charakter besitzen. Eine sorgfältige Zusammenstellung der Lieder ist daher unverzichtbar. Im Stammteil des „Gotteslob“ und in den Eigenteilen der Diözesen finden sich viele ausdrücklich österliche Gesänge. Ein Osterlied könnte auch Thema einer Predigt, Ansprache oder Meditation sein. Musik hat im Gegensatz zu Texten eine besondere Prägekraft, daher ist sie so wichtig für den Gottesdienst. Nicht nur beim Singen von Osterliedern geschieht etwas mit uns, kann Glaube wachsen, meint
    Ihr
    Manuel Uder



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