vorhergehende Seiten�hste Seite
Home
Das
Die
Informationen
Projekte
Publikationen
Onlinepublikationen
Gottesdiensthilfen
Zeitschrift
praxis
Liturgisches
Liturgische
Kontakte
Suchen
Impressum
vorhergehende Seiten�hste Seite
Juni 2016


Schwerpunktthemen:


  • Themenschwerpunkt: Kleinkindergottesdienste

    Aus dem Inhalt:

    Oration
    Kirche in der Urlaubszeit
    Der „Kreuz-Koffer“ – Ein Projekt mit Vorbildcharakter
    Perikopen mit dem Motiv Barmherzigkeit
    Einführungen zu den Schriftlesungen – Vom 10. Sonntag im Jahreskreis (C) bis Peter und Paul
    Kinder- und Familiengottesdienste – Sechs Leitsätze zur Vorbereitung
    Im nächsten Heft

    Ich meine:

    Kinder- und Familiengottesdienste – aber auch andere Gottesdienstformen – müssen von liturgisch kompetenten Personen „gestaltet“ werden. Aber was heißt das eigentlich? Das Verb „gestalten“ lässt an einen bildenden Künstler denken, der einer bestimmten Idee Gestalt gibt. In diesem künstlerischen Prozess ist zunächst alles offen: Material, Form, Darstellungsweise (abstrakt oder gegenständlich)... So ganz einfach lässt sich dieses Schema nicht auf die Liturgie der Kirche übertragen: Die Idee – Gedächtnis des Todes und der Auferstehung Jesu Christi – lässt sich nicht in beliebige Formen fassen. Es gibt bestimmte Vorgaben: Die Worte und Taten Jesu Christi, die Heilige Schrift, die Tradition der Kirche und vieles mehr. Das „Gestalten“ eines Gottesdienstes gleicht daher weniger dem Schaffen eines bildenden Künstlers als vielmehr dem Tun eines Musikers, der auf ein bestimmtes Repertoire zurückgreift und die auf dem Papier vorgegebenen Noten zum Leben erweckt. Fast möchte man sagen, Liturgie sei eher „aufzuführen“ als zu „gestalten“. Das klingt vielleicht langweiliger und unkreativer, ist es aber nicht: Mehrere Einspielungen eines einzelnen Musikstückes können sehr variantenreich sein. Trotz vorgegebener Partitur bleibt ein großer „Gestaltungs“spielraum. Wer Gottesdienste „gestalten“ will, muss sich daher die Fragen stellen: Wie kann das, worum es ursprünglich im Gottesdienst geht, am besten Gestalt gewinnen, und zwar so, dass es die Feiernden verstehen und mitvollziehen können? Das ist auch ein sehr kreatives Geschehen, meint
    Ihr
    Manuel Uder



      Inhalt   Archiv   Profil   Bezug   Kontakt zur Redaktion



    Druckversion dieser Seite
    © 2004-16 by Deutsches Liturgisches Institut


    [Home] [Das Institut] [Die Bibliothek] [Informationen]
    [Projekte] [Publikationen] [Kontakte][Suchen & Finden] [Impressum]