| Schätze! Kirchen des 20. Jahrhunderts
Das Projekt endete 2010.
 Kirche am Hohenzollernplatz in Berlin (Fritz Höger, 1933), © Foto: Klaus Kinold/München, 2005
| | Moderne Kirchen sind Schätze mit vielen Gesichtern: Aussagekräftige Räume für geistliches Leben und gottesdienstliches Feiern. Prägende
Baukunstwerke in Dorf und Stadtteil. Spannende Orte voller Kultur und Geschichte(n).
Diesen besonderen Bauten widmen die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst (DG), München, das Deutsche Liturgische Institut, Trier, und das EKD-Kirchbauinstitut, Marburg, ihre Wanderausstellung "Schätze! Kirchen des 20. Jahrhunderts". |
In dieser Ausstellung soll erlebbar werden: In finanziell schwierigen Zeiten sind moderne Kirchen keine "Problemfälle", sondern von überraschender Schönheit, Bedeutung und Nutzungsvielfalt.
Ausstellungsorte 2009
Koordinierung der Ausstellungstermine und -orte:
Julia Niemann M.A., Telefon: 0221-29993667,
julia.niemann@uni-bonn.de
25. März bis 15. April, Bad Mergentheim
Sparkasse Tauberfranken
24. April bis 6. Mai, Reutlingen
10. Mai bis 28. Mai, Wiesbaden
Dreifaltigkeitskirche
8. Juni bis 30. Juni, Rheinberg, St. Anna
1. August bis 15. September, Bad Langensalza, St. Marien
20. November bis 20. Dezember, Bad Herrenalb, ev. Akademie Baden
Schätze! Kirchen des 20. Jahrhunderts. Ausstellungskatalog
Gefährdete Räume. Dokumentarfilm von Stefan Gabelt
Hintergrund
Verantwortung
Engagement
Schirmherren
Organisation
Symposion, 23. März 2007
Die Wolfsburg. Katholische Akademie des Bistums Essen
Ausstellung, 23. März 2007
Alt-Liebfrauen, Duisburg-Innenstadt
Ausstellungsorte 2007
Ausstellungsorte 2008
Hintergrund
In Deutschland gibt es derzeit etwa 50.000 Kirchen und Kapellen - zu etwa gleichen Teilen katholische und evangelische. Schätzungsweise bis zu 15.000 Gebäude stammen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Auch unter diesen finden sich zahlreiche wichtige Beispiele, die ihrer Architektur und Ausstattung nach Wegweisendes zur Entwicklung des Kirchenbaus beigetragen haben.
Verantwortung
Wenn nun die Frage auftaucht, ob noch alle Bauwerke erhalten werden können, dann ist dies zuerst einmal wirtschaftlich verständlich. Da die Kirchen aber auch einen gesellschaftlichen Auftrag haben, darüber hinaus die Kirchenbauten oftmals von hoher städtebaulicher Bedeutung sind und letztlich Identifikationsorte der Allgemeinheit darstellen, kann es nicht nur Aufgabe einer Gemeinde, eines Bistums oder einer Landeskirche sein, sich um deren Erhaltung zu kümmern.
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Rudolf Schwarz, St. Michael, Frankfurt a. M. 1954
© Foto: Klaus Kinold, München
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Engagement
Kirchenbauten sind von öffentlichem Interesse und deshalb muss auch ihr Schutz von der gesamten Gesellschaft mitgetragen werden.
Das Projekt "Schätze! Kirchen des 20. Jahrhunderts" will darauf aufmerksam machen. Es soll dazu beitragen, moderne Kirchbauarchitektur wahrzunehmen und ihre Qualitäten sichtbar zu machen.
Schirmherren
Peter Conradi
1999 bis 2004 Präsident der Bundesarchitektenkammer,
von 1972 bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages
Thomas Sternberg MdL
Mitglied der Enquète-Kommission "Kultur in Deutschland" des Deutschen Bundestages
Organisation
Getragen wird das Projekt von der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst (DG), München in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Liturgischen Institut, Trier, und dem Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart, Marburg.
Wissenschaftliche Begleitung/Koordination:
Dipl.-Theol. Matthias Ludwig, Marburg
Dr. Andreas Poschmann, Trier
Dr. Walter Zahner, Regensburg/München
Projektentwicklung:
Dipl.-Theol. Karin Berkemann Kunsthistorikerin M.A., Marburg
Koordinierung der Ausstellungstermine und -orte:
Julia Kerstiens M.A.
Telefon: +49 (0)177 6768511, julia.kerstiens@web.de
Gemeinden werden künftig kaum noch Kirchen bauen können. Stattdessen müssen sie zunehmend über Umbau oder gar Umnutzung vorhandener Kirchengebäude nachdenken. Besonders betroffen sind hiervon Kirchen des 20. Jahrhunderts. Deren besondere Qualitäten werden im Rahmen eines Symposions erschlossen, Möglichkeiten ihrer Umnutzung werden vorgestellt und erörtert.
Symposion (Flyer, pdf)
Katholische Akademie des Bistums Essen: Die Wolfsburg
Pressemitteilung
23. März 2007
19:30 Uhr Eröffnung der Ausstellung
"Schätze! Kirchen des 20. Jahrhunderts"
in der Kirche Alt-Liebfrauen,
Duisburg-Innenstadt ( Landfermannstr. 3)
Ausstellungsorte 2007
23. 3. - 20. 4. 2007, Duisburg: Liebfrauenkirche
2. - 30. 5. 2007, Bonn: Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Bonn
7. - 9. 6. 2007, Köln: Deutscher Evangelischer Kirchentag (Messegelände, Halle 1)
20. 6. - 18. 7. 2007, Koblenz: Fachhochschule Koblenz (Fachbereich Bauwesen)
23. 8. - 20. 9. 2007, Hamburg: St. Jacobi (durch Kulturbehörde/Denkmalschutzamt Hamburg)
6. 10. - 2. 11. 2007, Frankfurt a. M.: Matthäuskirche, F.-Ebert-Anlage 33 (Evg. Hoffnungsgemeinde)
Ausstellungsorte 2008
21. Januar bis 15. Februar 2008, Mainz: Universität Mainz
20. Februar bis 09. März 2008, Limburg: Bischöfliches Ordinariat Limburg
8. April bis 29. April 2008, Kiel: Offene Kirche Sankt Nikolai zu Kiel
21. Mai bis 25. Mai 2008, Osnabrück: 97. Deutscher Katholikentag, Osnabrück
28. Mai bis 25. Juni 2008, Frankfurt am Main: Haus der Volksarbeit
9. Juli bis Ende August 2008, Detmold: Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Detmold
14. September bis 28. September 2008, Mannheim: Evangelische Epiphaniasgemeinde Feudenheim
30. September bis 24. Oktober 2008, Aschaffenburg: Martinushaus
| | Tagungsberichte
Dokumentationen
Umnutzung von Kirchen (pdf)
Erfahrungen, Kriterien, Hilfen
Dokumentation eines Studientages
Mühlheim, 22. September 2005
Zwischen Aufbruch und Abriss
Tagungsbericht
Münster, 5.-7. Mai 2006
"Altlast Kirche"?
Tagungsbericht
Mönchengladbach, 6. Mai 2006
Die Kirche als Immobilie
Tagungsbericht
Vallendar, 14.11.2006
DBK Arbeitshilfen 175
Umnutzung von Kirchen
Beurteilungskriterien und Entscheidungshilfen, herausgegeben vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, 24. September 2003
Zu große Kirchen
erarb. von der Arbeitsgruppe für kirchliche Architektur und sakrale Kunst (AKASK) der Liturgiekommission der DBK, in: Gottesdienst 39 (7.7.2005) Nr. 13, 97-99 (Vorabveröffentlichung der Ergänzung der Leitlinien für den Bau und die Ausgestaltung von gottesdienstlichen Räumen).
Was ist zu bedenken, wenn eine Kirche nicht mehr als Kirche genutzt wird?
Leitlinien des Theologischen Ausschusses der VELKD und des DNK/LWB, 2003
Kirchen umbauen - neu nutzen – umwidmen
Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). Landeskirchenamt 2004.
"Weniger ist mehr"
Arbeitshilfe der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) zum Thema Umgang mit Kirchengebäuden, 2005
Maulbronner Mandat
25. Evangelischer Kirchbautag, 2005
Gefördert durch den Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V. und den Verband der Diözesen Deutschlands.
„Die Sorge um die Kirchengebäude braucht eine starke Lobby. Es ist auch nicht nur Sache der Christen, sich für deren Erhalt einzusetzen und oft sind es auch gerade jene, die mit Kunst und Architektur zu tun haben, die sich sehr engagiert für neue Nutzungskonzepte einsetzen. So leistet die DG Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst hierzu einen wichtigen Beitrag mit ihrem Projekt ‚Schätze! Kirchen des 20. Jahrhunderts’.“
Karl Kardinal Lehmann
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