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Bischof Hofmann ist neuer Vorsitzender der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz

Zum Vorsitzenden der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz wurde Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Würzburg, gewählt.
Bischof Hofmann war bislang schon Mitglied der Kommission und war Vorsitzender der Unterkommission Gemeinsames Gebet- und Gesangbuch. Zuvor leitete er in der Liturgiekommission die Arbeitsgruppe für Kirchliche Architektur und sakrale Kunst (AKASK).
Neues Mitglied der Liturgiekommission wird Bischof Dr. Stephan Ackermann, Trier. Bischof Ackermann ist seit 2009 Bischof von Trier und damit auch Erster Vorsitzender des Deutschen Liturgischen Instituts, das als Arbeitsstelle der Liturgiekommission zugeordnet ist.

Interview mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann zu seiner neuen Aufgabe als Vorsitzender der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz

Hintergrund
Liturgiekommission

Zur Bearbeitung von Fragen bestimmter Sachbereiche hat die Vollversammlung verschiedene Kommissionen errichtet. Eine bischöfliche Liturgiekommission gibt es in Deutschland bereits seit 1940. Das ihr als Arbeitsstelle zugeordnete Liturgische Institut wurde 1947 in Trier gegründet.

Über 20 Jahre später formulierte auf weltkirchlicher Ebene das Konzil in der Liturgiekonstitution „Sacrosanctum Concilium“ (Art. 44):

„Es ist zweckmäßig, dass die für die einzelnen Gebiete [...] zuständige kirchliche Autorität eine Liturgische Kommission einrichtet, die Fachleute für Liturgiewissenschaft, Kirchenmusik, sakrale Kunst und Seelsorgsfragen zur Unterstützung heranziehen möge. Dieser Kommission soll im Rahmen des Möglichen ein Pastoralliturgisches Institut zur Seite stehen, das sich aus sachverständigen Mitgliedern, gegebenenfalls auch Laien, zusammensetzt. Sache dieser Kommission wird es sein, unter Führung der oben genannten kirchlichen Autorität des jeweiligen Gebietes die pastoralliturgische Bewegung in dem betreffenden Raum zu leiten und die Studien und nötigen Experimente zu fördern, wenn immer es um Anpassungen geht, die dem Apostolischen Stuhl vorzulegen sind.“

Vorsitzender der Liturgiekommission war in den vergangenen 25 Jahren der Erzbischof von Köln, Kardinal Meisner. Sein Vorgänger (1981-1989) war der Bischof von Trier, Dr. Hermann Josef Spital.


* * *


Auszug aus dem Pressebericht des scheidenden Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, zum Abschluss der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
(Münster, 13. März 2014)


Herausforderungen für die Bischofskonferenz
[im Blick auf die Liturgie]


Papst Franziskus spricht sich gegen eine „übertriebene Zentralisierung“ der Kirche aus (EG 32). Er will die Bischofskonferenzen stärken und sie bewusst „als Subjekte mit konkreten Kompetenzen“ ausstatten, „einschließlich einer gewissen Lehrautorität“ (EG 32). Wir haben begonnen, die Verantwortung, die jeder Bischof und jede Bischofskonferenz für die Lehre der Kirche tragen, im Sinne von Papst Franziskus besser wahrzunehmen. Damit betreten wir durchaus auch Neuland. In diesem Zusammenhang denke ich auch an etwas sehr Konkretes: an die Fragen um die Liturgie, die uns in den zurückliegenden Jahren so intensiv beschäftigt haben und uns weiterhin beschäftigen werden. Die Liturgie, vor allem die Feier der Eucharistie, betrifft den innersten Bereich unseres Glaubens. Wir begegnen Gott auf ganz besondere Weise. Das verlangt ein Äußerstes an pastoraler und kirchlicher Klarheit und Empathie im Mühen um eine gute und ansprechende Übersetzung des Missale Romanum.


Personalia

Kardinal Reinhard Marx (München und Freising) wird Vorsitzender der Deutschen
Bischofskonferenz.
Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (Würzburg) wird Vorsitzender der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz.
Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier) wird Mitglied der Liturgiekommission der
Deutschen Bischofskonferenz.



 Pressebericht zum Abschluss der Frühjahrs-Vollversammlung 2014 in Münster






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