Zu große Kirchen - mehr Platz für den Gottesdienst
An Weihnachten bekommt man eventuell nur einen Stehplatz in der Kirche. Aber am nächsten Sonntag – mitten im Sommer – wird noch so manche Bank frei bleiben. Oft ist der Kirchenraum bis auf wenige Ausnahmen im Jahr einfach zu groß geworden. Es stellt sich die Frage, wie man mit solchen Situationen umgehen kann.
Die Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz hat die Arbeitsgruppe für kirchliche Architektur und sakrale Kunst (AKASK) beauftragt, sich mit dieser Problematik zu befassen und die „Leitlinien für den Bau und die Ausgestaltung von gottesdienstlichen Räumen“ hinsichtlich dieser Frage zu ergänzen.
Am Anfang sollte eine Analyse der Situation und des Raumes stehen. Das Papier weist darauf hin, dass die Chancen für eine Veränderung der liturgischen Nutzung wahrgenommen werden sollten und gibt Anregungen, in welchen Fällen eine räumliche Veränderung sinnvoll sein kann oder auch bauliche Maßnahmen erforderlich sind.