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Verabschiedung von Christof Emanuel Hahn
Der Leiter des Referats "Kirchenmusik" im Deutschen Liturgischen Institut, Christof Emanuel Hahn, der Ende des Monats sein 65. Lebensjahr vollendet, wurde am 23. März in einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.
Erste Kontakte nach Trier hatte er als einer von vier österreichischen Teilnehmern an den liturgiewissenschaftlichen Studienkursen, die das Institut in den Jahren nach dem Konzil durchführte. Nach einer kurzen Tätigkeit in einem Wiener Verlag kam er am 1. Februar 1978 als Mitarbeiter ins Liturgische Institut.
Zu seinen Aufgaben gehörte die Wahrnehmung kirchenmusikalisch-liturgischer Belange und die Federführung bei gemeinsamen Projekten im deutschen Sprachgebiet, die Mitarbeit bei allen Fragen der Kantillation in den liturgischen Büchern.
In zahlreichen internationalen Arbeitsgruppen vertrat er das Institut - beispielsweise im internationalen Studienkreis "Universa Laus". Seit 1980 war er Sekretär der Liturgiekommissions-Arbeitsgruppe "Gotteslob". Er arbeitete mit in der ebenfalls der Liturgiekommission der DBK zugeordneten Arbeitsgruppe "Musik im Gottesdienst" (AMiG) und war von 1989 bis 2002 deren Sekretär.
Große Verdienste hat C. E. Hahn als Mitarbeiter (und seit 1989 als katholischer Sekretär) der "Arbeitsgemeinschaft für ökumenisches Liedgut" (AÖL). Für jeden sichtbare Ergebnisse dieser Arbeit sind die gemeinsamen Lieder, die beispielsweise im "Gotteslob" oder im "Evangelischen Gesangbuch" durch ein "ö" gekennzeichnet sind.
C. E. Hahn u.a. im Interview mit Heinz-Peter Katlewski für den Deutschlandfunk - Musikszene Deutschland: Das Deutsche Liturgische Institut und die Musik der Kirche (1995)
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