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MISERERE
Das Datum vom 9./10. November erinnert an die Geschehnisse des Jahres 1938, als in der Öffentlichkeit deutscher Städte und Gemeinden jüdische Frauen und Männer, Alte und Junge bedrängt, aus ihren Wohnungen vertrieben, öffentlich verhöhnt, ihre Läden und Geschäfte geplündert und ihre Synagogen mutwillig in Brand gesetzt oder sonst zerstört wurden.
Auch viele Jahrzehnte nach diesen Schrecknissen dürfen die Menschen in diesem Land nicht gleichgültig bleiben angesichts dieser historischen Last. Am wenigsten kann die Kirche dies - und zwar aus doppeltem Grund: ihrer engen Verbundenheit mit dem Judentum und dem jüdischen Volk wegen und aufgrund des christlichen und kirchlichen Versagens in den damaligen Zeiten.
Aus der Bibel Israels ist uns Christinnen und Christen die Weisung überkommen, Hüterinnen und Hüter des Gedenkens und der Erinnerung zu sein.
Die Gottesdienst-Vorlage MISERERE möchte zu solchem Gedenken in christlicher Gemeinde und ökumenischem Geist ermuntern und dafür Anregungen geben.
Die Handreichung wurde erarbeitet von Hans Hermann Henrix und Erich Zenger in Verbindung mit der Arbeitsgruppe "Fragen des Judentums" der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz.
Miserere. Gedenkgottesdienst einer christlichen Gemeinde im Angesicht des jüdischen Volkes - insbesondere zum 9. November. 24 Seiten.
Bestelladresse:
VzF Deutsches Liturgisches Institut ( dli@liturgie.de), Bestell-Nr. 6099, Euro 1,80
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Texte und Anregungen eignen sich auch für Gedenkgottesdienste am 27. Januar, dem nationalen Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus.
Vgl. die Online-Publikationen zum 27. Januar
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