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2. März 2006

Leitartikel
Eine pastorale Aufgabe
Chancen von Kirchenführungen und Hinweise zu ihrer Umsetzung
(Peter B. Steiner)

Inhalt
  • D. Frieder Schulz †
  • Altabt Ambroos Verheul OSB †
  • Bischof Sigisbert Kraft †
  • Der Liturgie ihre Gestalt geben. Hinweise zu einer ars celebrandi (8)
  • Alles hat seine Zeit
  • 4. Sonntag der 40 Tage bis Gründonnerstag (B)
  • Aufgaben für den Sachausschuss Liturgie im März
  • „Liturgischer Sprachkrebs“

  • gd Auf zwei Minuten

    Ein pensionierter Pfarrer erzählt von seinem Kummer. Wo er jetzt im Ruhestand wohnt, würde er gerne in einer nahe gelegenen Kirche öfters die Eucharistie feiern. Er bräuchte dafür weder Mesner noch Ministranten, sondern würde alles selbst herrichten und wieder verräumen. Es sollte keine offizielle „Gemeindemesse“ sein mit allen damit verbundenen Umständen und Verpflichtungen. Man könnte es so organisieren, dass Gläubige, die mit ihm feiern wollen, dazu Gelegenheit haben, also z. B. an bestimmten Tagen zu festen Zeiten oder bekannt gemacht durch Mundpropaganda. Er spricht auch davon, wie wichtig es in seinen Augen ist, dass Menschen Gelegenheit haben, einen Priester persönlich anzusprechen. Er klagt nicht und beschwert sich nicht, aber es ist nicht zu überhören: Er fühlt sich abgeschoben. Tatsächlich wächst mit der Alterspyramide des Klerus ein Problem, über das nicht überall ausreichend offen gesprochen wird: das jener Priester, die aus dem aktiven Dienst geschieden und vielleicht auch nicht mehr in der Lage sind, regelmäßig den Anforderungen von Gemeindegottesdiensten zu genügen, denen aber die tägliche Messfeier ihr Leben lang wichtig war und jetzt fehlt. Zweifellos ist es oft verständlich, wenn verantwortliche Pfarrer Priester-Pensionäre nicht in ihr Konzept einplanen wollen, weil persönliche Wünsche, vorgegebene Realitäten und Selbsteinschätzung nicht immer in Deckung zueinander zu bringen sind. Dennoch stellt sich die Frage, ob hier nicht ein hoch zu schätzendes Potential einfach brach liegt: Da sind Priester, die in ganz bescheidener Form Eucharistie feiern möchten, da sind Gläubige, die daran gerne teilnehmen würden, wenn sie die Gelegenheit hätten; da stehen Kirchen die Woche über geistlich kalt und ungenutzt; da gibt es Menschen, die gern einmal in einem Anliegen einen Priester ansprächen; . . . Priester-Pensionäre haben ihren Ruhestand verdient und man soll sie nicht ausnützen und überfordern. Aber die Gelegenheit zur Eucharistiefeier und zum Gebet mit anderen Gläubigen ohne großen Aufwand gebührt ihnen. Und der Dienst, den sie damit „leisten“ können, ist keineswegs das Geringste von dem, was Kirche in der Welt von heute zu tun hat, meint
    Ihr Eduard Nagel

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