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8. November 2010


Leitartikel

Das eine gescheitert, das nächste gescheiter?
Zwölf Anmerkungen zur Rezeption eines liturgischen Buches
Prof. Dr. Winfried Haunerland, München


Inhalt

  • Neue Materialien im Angebot des DLI
  • Ergänzungsheft zum Messbuch
  • Liturgische Streiflichter aus zwei Madrider Vorstadtpfarreien
  • Überprüfung der Ergebnisse von Ecclesia celebrans
  • Der Psalm in der Messfeier
  • Heilige Familie (A) – Hochfest der Gottesmutter
  • Zur Kommunionausteilung in Wort-Gottes-Feiern


  • gd Auf zwei Minuten
    Liebe Leserin, lieber Leser,
    „Der Friedensgruß ist eine wohltuend menschliche Äußerung über die Hand. Der Händedruck ist ein Zeichen unseres Handelns. Hand gibt, nimmt, bittet, dankt, tröstet, betet, streichelt, schlägt. Der Friedensgruß ist die einzige Stelle in einer liturgischen Feier, an der eine persönliche, zwischenmenschliche Äußerung hautnah erlebbar wird.“ Diese Sätze aus einem Leserbrief in „Christ in der Gegenwart“ 41/2010 sollte man in großen Lettern in jeder Sakristei aufhängen, damit all jene Priester nicht an ihnen vorbeikommen, die sich weigern, zum „Zeichen des Friedens“ in der Messe einzuladen. Aber vielleicht ist genau das der Grund für ihre Weigerung: Sie wollen nicht diese hautnahe „persönliche, zwischenmenschliche Äußerung“. Warum wohl? Weil da jeweils zwei Menschen sich gegenseitig in die Augen schauen, und sie das selbst nicht mit jedem und jeder möchten, die sie vom Altar aus in der Kirche sehen? Weil da jede und jeder ihren Nächststehenden von Herzen Frieden wünschen sollen, sie aber selbst Vorbehalte und Antipathien hegen, die dem im Wege stehen, die sie aber nicht gerne aufgeben möchten? Es gibt alte, allein stehende Menschen, für die der Friedensgruß am Sonntag die vielleicht einzige Gelegenheit ist, bei der sie einem Menschen auf wirklich persönlichen Weise begegnen: mit einem gegenseitigen Blick in die Augen und mit einer Berührung. Und es ist oft ein dankbarer Blick, den sie dem schenken, der sich für diesen Augenblick ihnen zuwendet. In diesem Blick wird für sie spürbar, was kirchliche Verkündigung mit Worten ständig wiederholt: dass Gott sich – auch ihnen – zuwendet. Warum will man ihnen das verweigern, fragt
    Ihr
    Eduard Nagel


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