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30. Oktober 2008

Leitartikel

„Was lange währt ...“
Die nachkonziliare liturgische Erneuerung in Polen am Beispiel des polnischen Messbuchs
Helmut Jan Sobeczko


Inhalt

  • Studienwochenenden „Liturgie im Fernkurs“
  • Aufgaben für den Sachausschuss Liturgie im November
  • Die „Bausteine“ für das Haus der Messe. Die „Grundordnung des Römischen Messbuchs“ (4). Die wesentlichen Elemente der Messfeier (GORM 28–45)
  • Glaubenszeugen des 20. Jahrhunderts – 1. 11.–12.12.2008
  • 33. Sonntag im Jahreskreis (A) – 2. Adventssonntag (B)


  • gd Auf zwei Minuten

    In Diskussionen über den Verlauf und die Auswirkungen der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils tauchen häufig Sätze auf wie: es sei zu schnell gegangen, man hätte die Dinge dem Volk – oder auch dem Klerus – nicht ausreichend erklärt, die Reform sei weit über das hinaus gegangen, was die Konzilsväter gewollt hätten, usw. Wer die Phase der Reform bewusst miterlebt hat, weiß, dass dieser Prozess aufgrund des aufgestauten Reformbedarfs tatsächlich, sobald eine gewisse Öffnung gegeben war, eine Eigendynamik entwickelt hat. An Informationen über die Neuerungen und ihren Sinn hat es jedoch gerade im deutschen Sprachgebiet nicht gemangelt: „Gottesdienst“ wurde gegründet, um die Seelsorger zeitnah und umfassend zu informieren, weil das „Liturgische Jahrbuch“ und „Heiliger Dienst“, die bis dahin diesen Dienst geleistet hatten, mit ihrer vierteljährlichen Erscheinungsweise nicht mehr nachkommen konnten und nicht flächendeckend verbreitet waren. Dazu gab es zahlreiche weitere Publikationen und einschlägige Veranstaltungen auf diözesaner Ebene und darunter bis hin zu Predigtreihen in Gemeinden. Zweifellos ist es spannend, einmal einen Blick dorthin zu richten, wo die Reform aufgrund ganz anderer Voraussetzungen völlig anders verlaufen ist, sowohl was die Geschwindigkeit anlangt als auch die Art und Weise der Umsetzung. Einen solchen Blick gewährt der Leitartikel in diesem Heft, aus dem die Dankbarkeit herauszulesen ist für das, was der Kirche in Polen – gleichsam als Lohn für den hohen Preis der ertragenen Unterdrückung in jener Zeit – heute gegeben ist. Auf die Frage, wie es denn bezüglich der außerordentlichen Form des Römischen Ritus in Polen stehe, konnte der Autor antworten, diese Frage stelle sich in Polen nicht. Das bestätigt einmal mehr, dass nicht zuletzt Auswüchse der Erneuerung der Boden waren und sind, auf dem der Wunsch nach der Form des Ritus von 1962 bis heute überlebt hat. Man kann daraus auch schließen: Wo die in den liturgischen Büchern vorliegende Ordnung in ihrer Struktur und in ihren Elementen verstanden, von Herzen angenommen und mit Leben erfüllt gefeiert wird, erübrigt sich der Ruf nach einer anderen Form von selbst, meint
    Ihr Eduard Nagel


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