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27. Juli 2016


Leitartikel

Vom Konflikt zur Gemeinschaft
Ökumenischer Gottesdienst zum gemeinsamen Reformationsgedenken 2017
Prof. Dr. Wolfgang Thönissen, Leitender Direktor des Johann-Adam-Möller-Instituts für Ökumenik im Erzbistum Paderborn



Inhalt

  • Ökumenisches Gottesdienstmodell
  • Wort des lebendigen Gottes. Anmerkungen zur liturgischen Form der Verkündigung
  • 18. – 19. Sonntag im Jahreskreis (C)
  • Schimmelpilz im Kirchenraum
  • Erster Gd-Hauptschriftleiter wurde 90 Jahre alt



  • gd EDITORIAL

    Liebe Leserinnen und Leser,
    im nächsten Jahr, genauer am 31. Oktober 2017, jährt sich die Veröffentlichung der 95 Thesen Martin Luthers zum 500. Mal. Bereits 2008 ist deshalb von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) die „Lutherdekade“ ins Leben gerufen worden, die 2017 in einem feierlichen „Reformationsjubiläum“ gipfeln wird. Die katholische Kirche reagierte von Anfang an reserviert auf die Feierfreude der getrennten Glaubensgeschwister: Statt von einem „Jubiläum“ spricht man von amtskirchlicher Seite dann doch lieber neutral von einem „Gedenken“, höchstens noch von einem „Christusfest“. Es steht fest: Das Geschenk der uneingeschränkten eucharistischen Gastfreundschaft wird es von katholischer Seite aus nicht geben, wahrscheinlich ebenso wenig wie einen Papstbesuch in der Schlosskirche zu Wittenberg. Immerhin wird Franziskus am 31. Oktober ins schwedische Lund reisen, dem Gründungsort des Lutherischen Weltbundes, und dort gemeinsam mit lutherischen Geistlichen dem in dieser Ausgabe von Gd vorgestellten ökumenischen Gottesdienst vorstehen. Dank für die theologischen Impulse, die aus der Reformation hervorgegangen sind, Klage über den Schmerz der Trennung, schließlich Buße, das gemeinsame Zeugnis für Christus und die gemeinsame Verpflichtung, den Weg der Ökumene weiterzugehen – das sind die Motive, die diese gemeinsam von Katholiken und Lutheranern verantwortete Liturgie prägen. Sie könnte auch als Mustervorlage für ökumenische Feiern mit anderen protestantischen Kirchen, allen voran den Reformierten, dienen, die man vor lauter Luther-Euphorie im Jahr 2017 nicht vergessen sollte.
    Ihr Manuel Uder


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