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19. September 2016


Leitartikel

„Seht, da ist der Mensch“
Die Großgottesdienste des Katholikentages in Leipzig als Herausforderung für die Liturgie
Prof. Dr. Benedikt Kranemann, Universität Erfurt;
Michaela Pilters, ZDF-Redaktion „Kirche und Leben kath.“;
Dr. Stephan Steger, Liturgiereferat des Bistums Würzburg



Inhalt

  • Stephan Wahle: Balthasar-Fischer-Preis
  • Neue alte Fragen statt Antworten. Eindrücke von der 15. Trierer Sommerakademie zum Verhältnis von Liturgie und Glauben
  • Ostergeheimnis und Gottesvolk. Zur Präfation für die Sonntage I
  • 31. Sonntag im Jahreskreis (C) bis Allerheiligen
  • Mehr Taufen, mehr Trauungen. Sakramentales Leben in Deutschland im Jahr 2015



  • gd EDITORIAL

    Liebe Leserinnen und Leser,
    dass Gottesdienste ein Spiegel ihres sozial- und kirchenpolitischen Umfeldes sind, wird kaum deutlicher als bei den Hauptgottesdiensten im Rahmen spezieller Großveranstaltungen. Man vergleiche nur die liturgische Szenerie beim Katholikentag in Leipzig mit derjenigen beim Weltjugendtag in Krakau: Während man in der ostdeutschen Großstadt auf dem zentralen Augustusplatz, inmitten von Straßenlärm und sozialistischen Stahlbeton-Skelettbauten, Eucharistie feierte, versammelte man sich in Polen (natürlich auch aus Platzgründen) auf einem etwa zwölf Kilometer vom Stadtzentrum entfernten Feld. Im fast völlig säkularisierten Leipzig wurde das Auge zunächst einmal von neuen und alten profanen Prachtbauten gefesselt, bevor man die schlichten, funktionalen liturgischen Aufbauten bemerkte, um die sich nicht nur die Mitfeiernden, sondern auch neugierige Passanten versammelten. Auf dem Krakauer Feld, Campus Misericordiae genannt, beeindruckte dagegen schon von weitem eine riesige, mehrstufige Bühne mit einem ziborienartigen Baldachin, unter dem die liturgischen Orte und streng hierarchisch versammelten Dienste fast winzig erschienen – dahinter eine monumentale Reproduktion des Gnadenbildes vom Barmherzigen Jesus nach Visionen der heiligen Faustyna Kowalska, deren Portrait sich zusammen mit dem Antlitz Johannes Pauls II. am Fuße eines alles überragenden Monumentalkreuzes befand. Leipzig und Krakau, zwei unterschiedliche katholische Welten, auch im liturgischen Bereich.
    Ihr Manuel Uder


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