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30. Mai 2016


Leitartikel

Die Freude der Liebe und die Liturgie
Ein bisher wenig beachtetes Themenfeld von Amoris Laetitia
Manuel Uder, Redaktion „Gottesdienst“, Trier



Inhalt

  • Zur Präfation für die Sonntage V
  • 10. – 11. So. im Jahreskreis (C)
  • 12. – 13. So. im Jahreskreis (C
  • 14. – 15. So. im Jahreskreis (C)
  • Gebet für die im Meer ertrunkenen Flüchtlinge



  • gd EDITORIAL

    Liebe Leserinnen und Leser,
    es war eine epochale Wende, als Papst Paul VI. vor fast 50 Jahren, am 31. März 1970, mit dem Motu Proprio „Matrimonia Mixta“ Sanktionen für diejenigen Katholiken abschaffte, die gegen die damals noch gültigen kirchenrechtlichen Vorschriften für gemischtkonfessionelle Paare verstießen, indem sie etwa nur die nichtkatholische Eheschließungsform wählten. Man erwartete nun vielerorts das eine ökumenische Trauungsformular. Stattdessen erschien 1971 die erste Ausgabe der „Gemeinsamen Feier der kirchlichen Trauung“, ein Doppelrituale, das von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland herausgegeben wurde. Es eröffnet die beiden Möglichkeiten, entweder die Trauung in einer evangelischen Kirche unter Beteiligung des katholischen Pfarrers zu vollziehen oder umgekehrt. Heute, in Zeiten der beinahe überall gelebten Ökumene, mag dies umständlich erscheinen. Doch wie sollte ein ökumenisches Trauungsformular eigentlich aussehen? Sollte es sich nach der katholischen Auffassung von der Trauung richten, nach der der amtliche Vertreter der katholischen Kirche den Konsens der Brautleute erfragt und entgegennimmt, oder nach der evangelischen, nach der Trauung soviel heißt wie „Einsegnung“ der auf dem Standesamt geschlossenen Ehe? Die Gegensätze zwischen den Konfessionen im Bereich des Eheverständnisses lassen sich liturgisch nicht kaschieren oder gar auflösen. Und so bleibt die „Gemeinsame Feier der kirchlichen Trauung“ ökumenisch gesehen zwar ein Kompromiss – aber einer, der sich bis heute bewährt hat.
    Ihr Manuel Uder


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