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August 2003

Inhalt
  • Gottesdienst zur Einschulung
  • Körpersprache
  • Leitungsdienst

  • „ ...berufen, dir zu dienen“ - Erwachsene Ministranten
  • Eine ganz neue Erfahrung - Die Bedeutung des Wortgottesdienstes
  • Als Gäste willkommen - Gastchöre im Gemeindegottesdienst
  • Vor dem neuen Erstkommunionkurs
  • Einführungen zu den Schriftlesungen - Vom 18. bis 21. Sonntag im Jahreskreis B

  • Ich meine

    Liebe Leserinnen und Leser,

    „TATort Gemeinde“ war im vergangenen September das Pfarrfest jener Gemeinde überschrieben, in der ich einige Jahre lang den Chor geleitet habe.
    Das Fest begann mit einem Familiengottesdienst, an dem vom Kleinkind bis zur Seniorin wirklich alle aktiv beteiligt waren. Dieser Pfarr-Fest-Gottesdienst war für alle, die dabei waren, ein Höhepunkt des ganzen Jahres. Ein Vorbereitungsteam hatte schon vor den Sommerferien mit der Planung begonnen.
    Der Kirchenchor wuchs auf seine doppelte Größe zum „Projektchor“ an, der nach den Ferien dreimal probte, um im Gottesdienst zusammen mit Orgel und Gitarren den Gemeindegesang zu unterstützen. Die musikalische Palette reichte von „Unser Leben sei ein Fest“ und „Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht“ über Kyrie und Gloria aus Taizé, Halleluja-Ruf und Agnus Dei aus dem GL bis zum Sanctus aus der Schubert-Messe und „Hewenu Schalom“ auf hebräisch.
    Nach einem musikalischen Besuch im Kindergarten in der Woche zuvor bildeten die Kindergartenkinder den Grundstock für einen Spontan-Kinderchor, der sich im Gottesdienst zweimal auf den Altarstufen versammelte, um für die und mit der Gemeinde zu singen. Nach dem Evangelium von den anvertrauten Talenten trafen sich im Kirchenraum Gesprächsgruppen, in denen Jugendliche, junge Eltern und Senior/innen miteinander darüber redeten, wie sie sich Gemeinde wünschen und was sie einzubringen haben. Einer der häufigsten Wünsche war: Öfter Gottesdienste feiern wie diesen, in denen viele aktiv beteiligt sind und alle sich wiederfinden können, in denen Bewegung und Ruhe, Jubelrufe und Stille ihren Platz haben. Das ist gar nicht schwer und könnte mit ein wenig Einsatz viel öfter so sein, meint ihre

    Iris Maria Blecker

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