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Juni 2007
- Schwerpunkte:
- Kommunionkinder
- Liturgische Gebete formulieren
- Meditation Klassentreffen
- Aus dem Inhalt:
- Mit Kindergartenkindern - Ein Willkommensgottesdienst
- Was ist eine „Oration“?
- Wildwuchs - Eine Bitte der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz
- Loslassen und empfangen - Das Bild der „Orante“
- Zum Stand des neuen „Gotteslob“
- Frage – Antwort: Hostien aus dem Tabernakel
- Einführungen zu den Schriftlesungen - Von Dreifaltigkeitssonntag bis Geburt Johannes’ des Täufers
Ich meine:
Liebe Leserinnen und Leser,
in der Erstkommunion-Szene ist in den letzten Jahren ein Wandel spürbar. Die Tatsache, dass für viele Kinder die Erstkommunion zugleich die Letztkommunion für lange Zeit ist, stellt die gesamte Praxis in Frage. Überprüft wird von daher die Vorbereitung und die Feierform.Was ist das Ziel: das große Fest für die betreffenden Kinder und ihre Familien oder die Integration der Kinder, wenn möglich mit ihren Familien, in jene Gemeinde, die sich Sonntag für Sonntag zur Eucharistiefeier versammelt?
Wenn das Zweite zutrifft, steht im Mittelpunkt der gesamten Vorbereitung diese regelmäßige Feier, an der teilzunehmen die Kinder gelehrt werden. Sie üben das Kreuzzeichen mit Weihwasser beim Eintritt in die Kirche und die Kniebeuge vor dem Tabernakel und ebenso Händefalten und Knien, ruhiges Stehen und Sitzen als Verhaltensweisen im Gottesdienst.
Sie lernen Gebete sprechen und dürfen selbst welche formulieren.
Und sie werden regelmäßig zum ganz normalen Sonntagsgottesdienst eingeladen, wobei ihnen immer ein einzelnes Element erschlossen wird. Sie dürfen einmal ein Weihrauchkorn ins Rauchfass legen und ein anderes Mal bei der Gabenbereitung ein Teelicht nach vorne bringen oder mit einem solchen Licht in der Hand beim Evangelium oder zum Hochgebet eine Ehrenwache bilden. Integration in die Gottesdienstgemeinde – das ist das Leitwort einer zukunftsorientierten Erstkommunionvorbereitung.
Und ebenso der Feier selbst, in der all das Erlebte und Erfahrene einen wunderbaren Höhepunkt findet, meint Ihr
Eduard Nagel
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