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April 2006

Inhalt
  • Oster-Triduum
  • Maiandacht
  • Kinderbibeln

  • Vielgestaltige Versöhnung - Liturgische Formen von Umkehr, Buße und Vergebung
  • Gehet hin in Frieden - Abschiedsgruß und Sendungswort
  • Glocken und Ratschen
  • Die Österliche Drei-Tage-Feier
  • Heiliger Samstag - Gottesdienst am Karsamstag?!
  • Einführungen zu den Schriftlesungen - Von Palmsonntag bis zum 3. Sonntag der Osterzeit

  • Ich meine

    Liebe Leserinnen und Leser,

    die Drei Österlichen Tage sind erfüllt von einer ganz besonderen Atmosphäre, die sich gleichsam verdichtet in den großen Liturgien dieser Tage: der Messe vom letzten Abendmahl am Gründonnerstag Abend, der Feier vom Leiden und Sterben Christi am Nachmittag des Karfreitag und der Feier der Osternacht in der Nacht zum Hochfest der Auferstehung des Herrn.Manch einer empfindet diese Feiern als anstrengend, lang(weilig) und textlastig. Andere versichern, dass sie kaum bemerken, wie die Zeit vergeht, so intensiv seien sie vom Geschehen gefangen. Kaum zu glauben, dass hier von den gleichen Feiern gesprochen wird. Ganz sicher hängt viel davon ab, wie die vorgegebene Liturgie ihre Feiergestalt gewinnt, d.h. wie sprechend die Zeichenhandlungen vollzogen werden, wie Dunkel und Licht, Kerzenduft und Taufwasser erfahren werden, wie gesungen, gesprochen und gelesen wird usw. – Sicher, die Passionslesung am Karfreitag und die neun Lesungen in der Osternacht sind eine Menge Text, aber sie sind eben nicht nur Text, sondern sie erzählen eine großartige Geschichte: unsere Geschichte – die Geschichte Gottes mit seinem Volk. Ihr Vortrag müsste die Hörer/innen gefesselt in ihren Bann ziehen! – Um die Lesungen nicht abzuschwächen und um die Gottesdienste nicht mit noch mehr Text zu überladen, schlagen wir in praxis gottesdienst für Karfreitag und die Osternacht jeweils nur eine einzige Einführung zu den Lesungen zum Vortragen vor. Am sinnvollsten wäre es, auch diese wegzulassen und nur die Lesungen selbst sprechen zu lassen – selbstverständlich in angemessen feierlich vollzogenem Vortrag,
    meint Ihre
    Iris Maria Blecker

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