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Dezember 2010


Schwerpunkt:

  • Ein Kranz mit vier Kerzen - Zur Symbolik des Adventskranzes

    Aus dem Inhalt:

  • Jahreswechsel
  • Sternsinger
  • Aushilfen
  • So Gott will - Elemente einer Andacht zum Jahreswechsel
  • Weinsegnung
  • Weihnachtsbäume
  • Die „Heiligen Drei Könige“ in der Gemeindemesse
  • Gesang als Verkündigung - Zur Auswahl der Gesänge bei einem Begräbnis
  • Stark – stärker – Verstärker
  • Damit alles klappt - Checkliste für Absprachen mit Gastzelebranten
  • Einführungen zu den Schriftlesungen - Vom 3. Adventssonntag A bis zum Fest der Heiligen Familie A




    Ich meine:

    Liebe Leserinnen und Leser,
    keine andere Zeit im Kirchenjahr spricht so viele Menschen an wie Advent und Weihnachten. Die Lichter in der dunklen Jahreszeit, Gestalten wie Barbara und Nikolaus, die Heimeligkeit der Krippe, die Festlichkeit der Christmette rührt viele Menschen an. Es ist aber auch noch etwas anderes, was diese Zeit zu einer religiösen Hoch-Zeit macht. Ein Großteil von dem, was da an Religiösem geschieht, verdankt sich dem ehrenamtlichen Engagement von Laien: dass Kindern nicht nur Backen und Basteln vermittelt wird, sondern auch die Botschaft vom Kommen des Christus-Kindes, dass der Bischof Nikolaus ein ganz anderer ist als der Coca-Cola-Weihnachtsmann, dass das Warten in diesen Tagen sich nicht nur auf Geschenke bezieht. Das alles liegt weithin in der Hand von Laien. Und ebenso die Vorbereitung und Durchführung von Frühschichten, vielfältigen Rorate-Gottesdiensten, Tagzeitenfeiern und Kirchenkonzerten, die lebenden Adventskalender, der adventliche und weihnachtliche Kirchenschmuck und der Aufbau der Krippe, die reiche Kirchenmusik in den Gottesdiensten, die Andachten und Meditationen zum Jahreswechsel, der ganze Aufwand der Sternsinger und und und ... Beteiligt sind durchaus nicht nur die Älteren, die sonntags die Überzahl der Gottesdienstteilnehmer/innen stellen, sondern Menschen aus allen Altersstufen. Advent und Weihnachtszeit geben so ein Bild, wie Kirche „funktionieren“ kann, auch in Zeiten, in denen die Zahl der Priester abnimmt. Vielleicht braucht es nur da und dort einen Anstoß, ein anerkennendes Wort, eine Bitte, damit die hier Engagierten auch zu anderen Zeiten anpacken, meint
    Ihr
    Eduard Nagel

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