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Dezember 2006
- Schwerpunkte:
- Advent
- Weihnachten
- Erscheinung des Herrn
- Aus dem Inhalt:
- Mit Ernst, o Menschenkinder - Adventslieder – mit Herz und Verstand
- Ohne Chor und Orchester - Eine Mette vor der Christmesse
- Mariä unbefleckte Empfängnis
- Das Te Deum im Jahresschluss-Gottesdienst
- Im neuen Jahr auf Ostern zu - Die Tradition der Festankündigung am Epiphaniefest
- Einführungen zu den Schriftlesungen - Vom 2. Adventssonntag bis zum Fest der Heiligen Familie
- Ergänzende Links zur Ausgabe 12 (Stand bei Drucklegung):
- Ankündigung der beweglichen Feste im Jahr 2007 - Download einer zum Singen eingerichteten Fassung:
http://www.liturgie.de/liturgie/info/aktuelles/download/festankuendigungepiphanie2007.pdf
- Schoko-Adventskalender mit christlichen Motiven:
www.vivat.de
Ich meine:
Liebe Leserinnen und Leser,
wann ist eigentlich Weihnachten? Diese Frage scheint offenbar nicht mehr eindeutig beantwortbar zu sein. In der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift für junge Ministrant/innen MINIPOST schreibt ein zwölfjähriger Messdiener in einem Kommentar zum Kirchenjahr: Es wundert mich, dass wir Christi Geburt am 24. 12. feiern, obwohl Jesus doch am 25. 12. geboren worden sein soll. – Ein bedenkenswerter Satz, hinter dem offenbar ein Trend steckt. Viele Kinder und Jugendliche wachsen mit der Praxis auf, dass Weihnachten – auch in den Kirchen – schon ab dem Nachmittag des 24. Dezember gefeiert wird. Auch die Medien verstärken dies. So schrieb uns kürzlich ein Leser: In einer Spielshow im Fernsehen wurde dieser Tage mit der Ziffer 24 von allen Mitspielern und dem Moderator das Weihnachtsfest verbunden. Mit Blick auf den Artikel Weihnachtskirche (pgd 11/06, S. 2), der ein Familiengottesdienstprojekt am Nachmittag des 24. Dezember vorstellt, appelliert der Leser dann eindringlich: Macht sich denn niemand Gedanken darüber, dass solche Praxis den Inhalten des Glaubens schadet? Weihnachten ist immer noch am 25. Dezember.Wer weiß das denn noch? Wo sind die Bemühungen, den echten Weihnachtstermin ins Bewusstsein zu rufen? Ist der Rummel am 24. denn wichtiger als Inhalte? Sicher sind auch Kinder zur Mitfeier der Christmette in der Heiligen Nacht zu bewegen. – Beides, die Verwunderung des Messdieners und der Appell unseres Lesers, geben zu denken. Vielleicht können sie Anstoß sein, in der eigenen Gemeinde die Gottesdienstpraxis zu Weihnachten zu überdenken und möglicherweise neue Wege zu suchen,
meint Ihre
Iris Maria Blecker
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