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Dezember 2005
- Inhalt
- Weihnachten
- Kindersegnung
- Krankensalbung
- In der Heiligen Nacht - Eine „Mette“ vor der „Christmette“ gestalten?
- Mit Gott ins neue Jahr - Ein Gebetsgottesdienst in der Silvesternacht
- Nur für den Schrank? - Das verloren gegangene Zeichen des Salzes
- Ein Treffen der Tauf-Familien des vergangenen Jahres
- Einführungen zu den Schriftlesungen - Vom 3. Adventssonntag B bis zum Fest der Heiligen Familie
Ich meine
Liebe Leserinnen und Leser,
„Das war heute ein ganz wunderbarer Gesang im Gottesdienst. Vielen Dank!“ Mit diesen Worten kam uns nach der Messfeier am vorletzten Sonntag eine Frau entgegen. „Uns“ – das heißt der Kleinstbesetzung der ansässigen Schola, an diesem Sonntag gerade mal drei Personen. Kurzfristig hatten wir am Tag zuvor beschlossen, eine Stunde vor der Messe zum Einsingen zusammenzukommen und dann die Vorsänger-Teile zu übernehmen, d.h. Kyrie-Rufe und Halleluja-Vers, das große Glaubensbekenntnis im Wechsel mit der Gemeinde, Agnus-Dei-Rufe sowie einen Wechselgesang mit Gemeinde-Kehrvers zur Kommunion.Wir hatten es sogar noch geschafft, die gregorianische Introitus-Antiphon als „Intro“ zum Eingangslied einzuüben. Den Antwortpsalm trug eine von uns als Kantorin vor. Der Zeitaufwand für die Vorbereitung war minimal. Eine Dreiviertelstunde reichte aus, um sich Texte einzuprägen,melodische Unsicherheiten zu tilgen, einige Verse mehrstimmig einzuüben und – ganz wichtig – uns klanglich aufeinander einzustimmen und einzuhören. Die Gemeinde hat es dankbar aufgenommen und, unterstützt von der kleinen Sängergruppe, sogar selber mehrstimmig gesungen. – Diese Erfahrung zeigt, dass es keineswegs unmöglich ist, einen Chor bzw. eine Schola zur „Stütze“ und zur „Spitze des Gemeindegesanges“ zu machen. Es muss nicht jeden Sonntag die volle Besetzung sein. Es reicht, wenn Einige den Vorsängerpart übernehmen. Dies sollte jedoch regelmäßig geschehen, und die Sänger/innen sollten ihre Plätze dicht am liturgischen Geschehen haben mit Blickkontakt zur Gemeinde, zum/r Organisten/in und zum Vorsteher der Eucharistiefeier, meint Ihre
Iris Maria Blecker
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