Google

 
 
vorhergehende Seiten�hste Seite
Home
Das
Die
Informationen
Projekte
Publikationen
Onlinepublikationen
Gottesdiensthilfen
Zeitschrift
praxis
Liturgisches
Liturgische
Kontakte
Suchen
Impressum
vorhergehende Seiten�hste Seite
Juli 2009


Schwerpunkt:

  • Gottesdienst in der Schule Fragen, Impulse und Tipps zur Vorbereitung

    Aus dem Inhalt:

  • Schulgottesdienst
  • Kräutersegnung
  • Sakristeikultur
  • Bitten und Fürbitten
  • Einschulungsgottesdienst – musikalisch gestalten
  • Erwarten Tipps zu einer Sakristeikultur
  • Heil für Leib und Seele Kräutersegnung am Hochfest der Aufnahme Marias in den Himmel
  • Sprechzeilen im Mess-Lektionar
  • „Ich lobe meinen Gott“ Kann man anstatt des Glorias ein anderes Loblied singen?
  • Einführungen zu den Schriftlesungen Vom 13. bis 17. Sonntag im Jahreskreis B



    Ich meine:
    Liebe Leserinnen und Leser,
    wer einmal zur Vorbereitung des Lektorendienstes zuhause sich eine Lesung buchstäblich selbst vorliest, wird unter Umständen überraschende Erfahrungen machen. Es erfordert Konzentration und Kraft, beide Rollen einzunehmen: zu lesen und gleichzeitig ganz bewusst zu hören. „Wie, was war das jetzt? Moment, das habe ich nicht verstanden.“ Ganz von selbst hält man an einer Stelle inne, um wirklich zu erfassen, was das bedeutet, was der Mund eben vorgelesen und die Ohren gehört haben. „Langsam, langsam!“, ruft eine innere Stimme, „bei der Geschwindigkeit komme ich nicht mit.“ Oder auch: „Das war jetzt falsch, das gehört doch ganz anders betont!“ Man liest einen Satz noch einmal, weil man ihn braucht, um den nächsten zu verstehen. Solche Übungen können süchtig machen. Und wenn man eine Ausgabe mit einem kurzen Kommentar zu den Lesungen hat, kann es sein, dass bei einer längst bekannten Lesung die Gedanken plötzlich zu schweifen beginnen und sich vielleicht sogar ein ganz neuer Horizont auftut.Wenn dann der Sinn erfasst ist, macht es Freude, den zuhörenden Schwestern und Brüdern in der Kirche den Text so vorzutragen, dass sie beim einmaligen Hören mitbekommen, was darin wichtig ist. Ich habe einen alten Pater gekannt, der – über 90 Jahre alt – bei der Messe nicht mehr predigte, sondern nur noch langsam und mit Absätzen das Evangelium las. Viele seiner Hörer sagten, von diesen Predigten hätten sie am meisten mitgenommen.Wohl darum, weil das tatsächlich nur noch Gottes Wort und der Pater selbst Gottes Sprechwerkzeug war, meint
    Ihr
    Eduard Nagel

      Inhalt   Archiv   Profil   Bezug   Kontakt zur Redaktion



    Druckversion dieser Seite
    © 2004-12 by Deutsches Liturgisches Institut


    [Home] [Das Institut] [Die Bibliothek] [Informationen]
    [Projekte] [Publikationen] [Kontakte][Suchen & Finden] [Impressum]