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März 2010


Schwerpunkt:

  • „Fastenzeit“ - Sinn und Bedeutung der 40 Tage vor Ostern

    Aus dem Inhalt:

  • Kreuzweg
  • Trauermette
  • Osternacht
  • Schwechater Stadtkreuzweg
  • Fasten
  • Eine Trauermette am Karfreitag
  • Audio-Datei zu den Sonntagslesungen
  • Warum ist diese Nacht so anders? - Ein Kommentar zur Feier der Osternacht
  • Vielfalt in Gesang und Musik
  • Gewand für Laien?
  • Einführungen zu den Schriftlesungen - Vom 3. Sonntag der Fastenzeit bis Gründonnerstag (C)


    Ich meine:

    Liebe Leserinnen und Leser,
    zu den häufigen Fragen an die Redaktion gehört die: Wo finde ich gutes Material für Jugendgottesdienste? Manchmal antworte ich ganz einfach: „Das Beste diesbezüglich ist: Greifen Sie zur Bibel!“ Der Schock, den diese Antwort zunächst auslöst, lässt sich meist überwinden. Tatsächlich kostet die Suche nach einem geeigneten Modell in Büchern und im Internet meist sehr viel Zeit, und dann kommt erst noch die Mühe dazu, das gefundene Material auch passend zu machen. In derselben Zeit kann man mit einer kleinen Gruppe junger Menschen eine zuvor bewusst gewählte oder auch – etwa durch die Leseordnung für die Messe – sich gerade anbietende Lesung besprechen: Was hat das für die beteiligten Menschen damals bedeutet, was heißt das für mich, für uns? Glaube ich das wirklich, was wir da so leichthin sagen? Welche Konsequenzen hat das? Was ist da meine Antwort: Was kann ich darauf in einem Gebet sagen, gibt es ein Lied, das mir dazu einfällt? Und dann: Wie sieht jetzt ein Gottesdienst aus, in dem wir, die Vorbereitungsgruppe, andere an dem teilhaben lassen, was wir gerade für uns selbst erfahren? Wie fangen wir an? Wer trägt welchen Text so vor, dass etwas von dem überkommt, was uns jetzt bewegt? Was singen wir? Wer kann welches Instrument spielen, was soll die Musik vermitteln? Gibt es eine Aktion, in der etwas von dem geschieht, um was es uns geht? Welche traditionellen Gottesdienstelemente: Haltungen, Gesten, Rufe, Gesänge, Gebete tragen zu einer sinnvollen Feier bei? So entsteht Entdeckerfreude und entfaltet sich Kreativität, und am Ende freuen sich alle Beteiligten im Wissen: Das ist mein, das ist unser Gottesdienst, meint
    Ihr
    Eduard Nagel

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