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„Aufbrüche“. Gottesdienst im Wandel
Im Vorfeld des Ökumenischen Kirchentages 2010 veranstalten das Deutsche Liturgische Institut, Trier, und das Gottesdienst-Institut Nürnberg vom 22.-24. Februar 2010 ein Symposion in der Katholischen Akademie München.
Die zumeist in festen Bahnen verlaufenden Gespräche über ökumenische Gottesdienste sollen verlassen werden. Bei der Tagung stehen ganz unterschiedliche kirchliche und gesellschaftliche Aufbrüche der vergangenen Jahrzehnte im Mittelpunkt. Dabei soll auch diskutiert werden, welche Anfragen sich angesichts vielfältiger Publikationen, die zumeist aus konkreter Gemeindeerfahrung erwachsen sind, an den Gottesdienst beider Kirchen stellen. Referenten der Tagung sind: Prof. Dr. Klemens Richter (Grundlagen, katholisch), Prof. Dr. Karl-Heinrich Bieritz (Profil, evangelisch), Prof. Dr. Klaus Raschzok (Trendsetter), Prof. Dr. Konrad Baumgartner (Kreativität oder Wildwuchs?), Prof. Dr. Herbert Lindner (Jugendgottesdienste bis Feierabendmahl), PD Dr. Brigitte Enzner-Probst (Frauengottesdienste), Dr. Fabian Vogt (Missionarische Gottesdienste), Dr. Eduard Nagel (Authentisch und pastoral), Prof. Dr. Benedikt Kranemann (katholische Perspektive), Prof. Dr. Susanne Heine (evangelische Perspektive).
Neue [GottesdienstHilfen
„Unter dem Kreuz“ ist der Bußgottesdienst überschrieben, den das Deutsche Liturgische Institut neu anbietet. Ein Bild aus dem Rabbula-Evangeliar (6. Jh.) zeigt Personen unter dem Kreuz Jesu. Die Fragen der Gewissenerforschung auf dem Gemeindezettel helfen, unseren Ort unter dem Kreuz zu finden.
„Ecce homo!“ Jesus in der U-Bahn heißt eine neue Versöhnungsfeier mit Jugendlichen als Angebot in der Österlichen Bußzeit oder im Zuge der Vorbereitung auf die Firmung oder für eine Zeit der inneren Erneuerung: zwei ausgearbeitete Gottesdienstmodelle – als Anfang und Ziel eines Bußweges in einem Abstand von drei bis vier Wochen.
Weitere Neuerscheinungen: Osterbilder, Gebetstexte für Taufpaten; Karten/Urkunden zur Krankensalbung.
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Jetzt lieferbar
Engel mögen dich geleiten
Das Werkbuch zur kirchlichen Begräbnisfeier liegt jetzt vor. Es erschließt und kommentiert die Neuausgabe der "Kirchlichen Begräbnisfeier" von 2009, die nicht nur eine Reaktion auf die Veränderungen in der Bestattungskultur und die neuen pastoralen Herausforderungen im deutschen Sprachgebiet ist. Denn sie ist auch erkennbar beeinflusst von den Bestimmungen der Instruktion "Liturgiam Authenticam" aus dem Jahr 2001 und damit von dem Ziel, "dass die Übersetzungen der heiligen Liturgie in die Volkssprachen als authentische Stimme der Kirche Gottes verlässlich sind" (Nr. 7). Angesichts dieser nicht immer einfachen Voraussetzungen gibt das Werkbuch in vier Abschnitten Anregungen und Hilfen für die Pastoral und die liturgischen Feiern: "Sterben und Tod in gläubiger Hoffnung" - "Zwischen Tod und Begräbnis" - "Die kirchliche Begräbnisfeier" - "Totengedenken".
Der Band umfasst 216 Seiten und wird durch ein Stichwortverzeichnis erschlossen.
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Missionarische Pastoral als Herausforderung in der Moderne
„Glaubensinformation ist und bleibt ein dringliches Desiderat“, stellte Bischof Wanke bei der Einweihung der Katholischen Arbeitsstelle für Missionarische Pastoral fest. Er dankte für die bereits existierenden zahlreichen Bemühungen in den Diözesen zur Glaubensinformation und Glaubensbildung und für die bistumsübergreifenden Bildungsangebote aus Würzburg („Theologie im Fernkurs“ und Trier („Liturgie im Fernkurs“).
Am 15. Januar 2010 wurde die Katholischen Arbeitsstelle für Missionarische Pastoral der Deutschen Bischofskonferenz in Erfurt eingeweiht. Bischof Dr. Joachim Wanke ging in seinem Vortrag auf die Situation von Kirche und Religion in unserer Gesellschaft ein und fragte nach den Konsequenzen für den Weg unserer Kirche. Dabei formulierte er drei Aufgaben, denen sich die Kirche verstärkt stellen muss:
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Service für Lektorinnen und Lektoren, Wort-Gottes-Feier-Leiterinnen und -Leiter, Diakone und Priester
Zu den einzelnen Lesungen und Evangelien der Sonntage gibt es jetzt auf der Internetseite zur Leseordnung neben der gegliederten Textfassung jeweils eine Audio-Datei mit dem gesprochenen Text nach der Sinnzeilen-Gliederung des Mess-Lektionars.
Die Audio-Datei unterstützt und intensiviert die Vorbereitung. Lektorinnen und Lektoren können sich an dem Vorgelesenen orientieren, sollten es aber nicht imitieren. Ein Service von Siegfried Mehwald, Bistum Hildesheim.
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Auf dem Weg zum 2. Ökumenischen Kirchentag. München 2010
Viele Menschen engagieren sich im Vorfeld des Ökumenischen Kirchentags in München. Neben dem Organisatorischen bedarf es aber auch einer geistlichen Vorbereitung.
Das Deutsche Liturgische Institut, Trier, und das Gottesdienst-Institut Nürnberg haben vier Andachten/Gottesdienste zusammen-gestellt, für jeden Monat von Januar bis April eine. Sie orientieren sich an den vier zentralen Themen des Ökumenischen Kirchentags und verbinden diese jeweils mit einer anderen Gottesdienstform.
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Arbeitshilfe zu niederschwelligen Gottesdiensten
Offene Türen:
Feiern mit Menschen auf der Suche nach Gott
Offene Feiern mit Gott suchenden Menschen, die sich der Kirche und ihrer Liturgie nicht mehr nah fühlen, entstehen seit einigen Jahren. Es gilt die aktuelle Herausforderung anzunehmen und den Anliegen der Gäste im Medium eines besonderen gottesdienstlichen Anlasses zu begegnen. Der Anspruch an die Gestaltung der Feiern ist hoch: von Seiten der Mitfeiernden wie der Vorbereitenden.
Die Arbeitshilfe gibt Tipps, wie solche Feiern gelingen können. Sie erleichtert die Vor- und Nachbereitung, dokumentiert drei Beispiele von neu entstandenen Feiern, diskutiert Grundsatzfragen über Adressaten und Träger der Feier und das Verhältnis der neuen Feiern zu anderen Gottesdiensten.
Erarbeitet von Gunda Brüske. Herausgegeben von den Liturgischen Instituten Deutschlands, Österreichs und der deutschsprachigen Schweiz.
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Angebot
Kleines Liturgisches Wörterbuch
(Albert Urban, Marion Bexten)
Dies Nachschlagewerk erläutert in über 600 Artikeln knapp, präzise und verständlich Begriffe aus allen Bereichen gottesdienstlicher Feiern.
Zahlreiche Hinweise auf biblische Bezüge der liturgischen Elemente helfen dem Benutzer beim persönlichen Nachspüren der spirituellen Dimension der Liturgie.
Jetzt statt EUR 19,90 nur EUR 9,90.
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Übersetzung des Missale Romanum
Die katholischen Bischöfe der Vereinigten Staaten von Amerika haben ihre endgültige Zustimmung zur englischen Übersetzung der dritten Auflage des Missale Romanum gegeben und sie dem Apostolischen Stuhl zur Rekognoszierung vorgelegt. Während der Vollversammlung der Bischofskonferenz in Baltimore im November 2009 waren die letzten Teile dieses großen Übersetzungswerks durch die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit der Bischöfe genehmigt worden. Darüber informiert der regelmäßig erscheinende Newsletter der Liturgiekommission der US-amerikanischen Bischofskonferenz.
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Studienwochenenden 2010
Im kommenden Jahr bietet das Deutsche Liturgische Institut wieder 10 Studienwochenenden zu Fragen des Gottesdienstes an. Gedacht sind diese an verschiedenen Orten in Deutschland stattfindenden Veranstaltungen für Teilnehmende am Studiengang „Liturgie im Fernkurs“. Aber auch Gäste sind willkommen und können sich zu den Wochenenden anmelden.
Übersicht über Termine, Orte und Infos zur Anmeldung
Neuerscheinung
Liturgie in Wendezeiten
Zwischen konstantinischem Erbe und offener Zukunft
Martin Klöckener, Albert Urban (Hg.)
Ausgehend von der Konstantinischen Wende erfassen und analysieren die Beiträge die heutige Wendezeit mit ihren Konsequenzen für die Liturgie. Zugleich wird nach pastoralliturgischen Orientierungen gefragt, die angemessen darauf eingehen.
Rückkehr in die Vergangenheit oder Aufbruch in die Zukunft? Wohin geht die Liturgie der Kirche? Die hier dokumentierte Trierer Sommerakademie befasste sich mit der „Kirche in Wendezeiten“. Dabei wurden Geschichte und Gegenwart der Kirche und ihrer Liturgie über die Gestalt Konstantins, sein politisches Wirken und die Impulse, die von ihm ausgingen, miteinander in Beziehung gesetzt.
GottesdienstHilfen-SHOP
Leseprobe "Rückkehr in die Vergangenheit oder Aufbruch in die Zukunft?" (pdf)
Hinweise zur Vermeidung von Ansteckungen in Gottesdiensten
Das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz hat an alle Diözesen ein Schreiben mit „Hinweisen zur Vermeidung von Ansteckungen“ bei Schweinegrippe verschickt. Dabei handelt es sich um Empfehlungen. Jedes Bistum entscheidet selbst darüber, inwieweit es die angesprochenen Hinweise für notwendig hält. Eine angemessene Sensibilität und rücksichtsvolles Verhalten ist aber für alle Mitfeiernden sinnvoll, insbesondere für jene, die liturgische Dienste übernehmen.
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Neue Schriftenreihe
Liturgie leben
Mit der Reihe "Liturgie leben" bietet das Liturgische Institut eine neue Kleinschriftenreihe an. Die Hefte verbinden Gottesdienst und Alltag miteinander. Die ansprechende Gestaltung und die kompakte Form eignen sich auch für den Schriftenstand in der Kirche.
Bisher erschienen zwei Hefte:
Christian Heidrich: HINTERBÄNKLER. Begegnungen zwischen Himmel und Erde. (Wo ist mein Platz? Welche Positionen nehme ich gegenüber anderen ein? Wie stehe ich vor Gott? Wo komme ich zur Ruhe? Welche Orte sind mir wichtig? Woran orientiere ich mich? - Glossen zum Gottesdienst. 24 Seiten)
BETEN ANFANGEN. (Texte und Gebete der Bibel und der christlichen Gebetstradition als Begleiter durch den Tag. In einem gleich bleibenden Rhythmus laden sie ein, am Morgen, am Mittag, am Abend und zum Tagesschluss inne zu halten und in der Liebe und Gegenwart Gottes zu verweilen. 24 Seiten.)
Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten
Neuerscheinung
2010. Der liturgische Taschenkalender
Wochenkalender für 13 Monate: vom 1. Advent 2009 bis 31. Dezember 2010, eine Woche pro Seite, der Sonntag als erster Tag der Woche, Verzeichnis aller Feiern des Regionalkalenders (Hochfeste, Feste, gebotene und nichtgebotene Gedenktage), Kopfzeile mit Monat und Jahr, Angaben zum Stundengebet und zur Kalenderwoche, für jeden Tag: Angabe aller Lesungen für die Messfeier, Monatsübersicht für 2010 und 2011, Terminplaner 2012, Verzeichnis der gesetzlichen Feiertage und Ferien für Deutschland, Österreich und die Schweiz.
kompakt: 9 x 15 cm; übersichtlich: 96 Seiten; preiswert.
Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten
Balthasar-Fischer-Preis 2010
Der Förderpreis für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Liturgiewissenschaft, der Balthasar-Fischer-Preis, wird im Jahr 2010 zum vierten Mal vom Deutschen Liturgischen Institut vergeben.
Ausgezeichnet werden wissenschaftliche Arbeiten wie z.B. Dissertationen, Habilitationen und andere Monographien zur Geschichte, zur Theologie und zur Praxis des christlichen Gottesdienstes. Bei der Auswahl der Preisträger soll der Auftrag des Deutschen Liturgischen Instituts, das gottesdienstliche Leben der katholischen Kirche in der Gegenwart zu fördern, Berücksichtigung finden.
Der Preis in Höhe von 3000 Euro, der in besonderer Weise der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zugute kommen soll, wird alle zwei Jahre vergeben.
Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2010.
Weitere Informationen...
Neuerscheinung
Gottesdienst extra
Dialog mit dem Auge - Liturgie sehen
Kirchenraum, Licht, Buch, Gewand und vieles andere in der Liturgie wird mit den Augen erfahren. Die Wahrnehmung durch den Sehsinn spielt deshalb eine grosse Rolle: Das zu Sehende muss wahrhaftig und schön sein - gerade im Kontext der Ästhetisierung der Lebenswelt. Das erste Themenheft der Zeitschrift "Gottesdienst" ist zugleich ein Dank an den Schriftleiter Eduard Nagel.
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| | gd Auf 2 Minuten Liebe Leserinnen und Leser, „eine neue Ära“ kündigt ein Prospekt an mit seiner „rußfreien Weltneuheit“, dem „Induktionsopferlicht“ mit „LED-Flamme“. Dass danach von einem „alten Brauch“ die Rede ist, widerspricht dann freilich den Tatsachen, denn dieses „intelligente Opferlicht“, das „kerzengleich flackert“, gibt es nicht seit alters. „Kein Ruß“, „keine Wachstropfen“, „sicher durch Induktion“, „extrem sparsam“, „ökologisch vorbildlich“ lässt dieses „innovative System“ vielleicht die Herzen von Küstern, Verwaltungsräten, Sicherheitsbeauftragten, Geizhälsen und Öko-Freaks warm werden, die Seele eines Menschen, der vor der Statue der Gottesmutter ein Lichtlein anzünden möchte als eine Art Gebet in einem Anliegen, für Kinder und Enkel, für einen Kranken oder einfach als Zeichen der Verehrung, wird angesichts dieses Geräts vor Kälte erschaudern..... "Gottesdienst" 3/2010 |
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 |  Kirche am Hohenzollernplatz in Berlin (Fritz Höger, 1933), © Foto: Klaus Kinold/München, 2005
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